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Verteidiger laut Marcel Reif "nicht Bayern-like"

"Bestenfalls brav": Bayern-Star angezählt

03.12.2021 08:57
Benjamin Pavard vom FC Bayern (M.) erntete Kritik
© kolbert-press/Ulrich Gamel via www.imago-images.de
Benjamin Pavard vom FC Bayern (M.) erntete Kritik

Als der FC Bayern im Sommer 2019 35 Millionen Euro an den VfB Stuttgart überwies, um sich die Dienste von Benjamin Pavard zu sichern, staunten nicht wenige Experten. Pavard avancierte allerdings auf Anhieb zum Stammspieler, gewann mit den Münchnern das Triple und rechtfertigte die hohe Ablöse. Inzwischen sieht sich der 25-jährige Franzose allerdings zunehmend mit Kritik konfrontiert.

2021/22 gehört Benjamin Pavard noch nicht zu den Konstanten beim FC Bayern, unumstrittene Stammkraft wie lange Zeit unter Hansi Flick ist der Weltmeister von 2018 unter Julian Nagelsmann zumindest bei Weitem nicht mehr. Für Reporter-Urgestein Marcel Reif keine Überraschung. Wirklich viel Gutes kann der 72-Jährige den Leistungen des Abwehrspielers nicht abgewinnen. 

Pavard sei ein "wandelndes Fragezeichen", eröffnet Reif im "Bild"-Podcast "Reif ist LIVE". Pavard sei bereits Weltmeister geworden, habe "überragende Spiele" abgeliefert, sei dann aber auch immer wieder "ein Mitläufer, von dem nichts kommt - weder nach vorne noch nach hinten".

Pavard könne man in diesen Partien "bestenfalls als brav", keineswegs als "Bayern-like" bezeichnen, so Reif im Vorfeld des bevorstehenden Bundesliga-Gipfeltreffens zwischen Borussia Dortmund und Serienmeister FC Bayern.

Star des FC Bayern nicht "so lapidar" ersetzbar

Im Duell mit dem ärgsten Verfolger muss der FC Bayern ohne Mittelfeld-Leader Joshua Kimmich auskommen, der sich nach einer Corona-Infektion noch in Quarantäne befindet. Für Reif durchaus ein großer Nachteil. "Keine Mannschaft der Welt kann einen Kimmich in Topform einfach so lapidar ersetzen", ist sich Reif sicher. 

 

Ob der FC Bayern den Ausfall verkraften kann, wird sich am Samstag ab 18:30 Uhr zeigen. Beim BVB steht letztlich nicht weniger als die Tabellenführung auf dem Spiel. Allerdings dürften die Münchner mit massig Selbstvertrauen in den Ruhrpott reisen. Von den letzten neun Ligaspielen gewann der Rekordmeister acht.

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