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Preuß bei Hauser-Sieg beste Deutsche

"Sehr zufrieden": Deutsches Biathlon-Trio in den Top 10

02.12.2021 15:08
Franziska Preuß beendete das Rennen auf Rang fünf
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Franziska Preuß beendete das Rennen auf Rang fünf

Die deutschen Biathletinnen haben beim zweiten Weltcup in Östersund mannschaftlich überzeugt und sich bei eisigen Temperaturen für den Verfolger in Stellung gebracht.

Eisige minus 12,5 Grad und leichtes Schneetreiben - da froren Biathletin Denise Herrmann die Finger ein. "Ich hatte kalte Hände. Beim ersten Schießen hatte ich kein Gefühl mehr im Schießfinger", sagte die 32-Jährige nach dem Sprint-Weltcup in Östersund dick vermummt.

Es war nicht nur für Herrmann eine echte Herausforderung im bitterkalten schwedischen Winter. Am besten kam die Österreicherin Lisa Hauser mit den widrigen Bedingungen zurecht, doch auch Franziska Preuß als Fünfte, Herrmann auf Rang neun und die erneut überraschend starke Vanessa Voigt als Zehnte konnten über die 7,5 km überzeugen.

"Wir sind sehr zufrieden. Das war ein richtig starkes Mannschaftsergebnis. Die Mädels können mit Selbstvertrauen nach vorne schauen", sagte der Sportliche Leiter Bernd Eisenbichler vor dem Verfolger am Samstag (13:00 Uhr/ARD und Eurosport) über 10 km.

Ganz zufrieden war Preuß nach einem Schießfehler und 24,2 Sekunden Rückstand auf die fehlerfreie Hauser aber nicht. "Ich wollte die Null schießen. Dass es wieder nicht geklappt hat, ärgert mich richtig", sagte Preuß in der "ARD".

"Am Samstag heißt es Attacke"

Dennoch verschaffte sich die beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) eine vielversprechende Ausgangsposition. "Ich nehme ein gutes Gefühl mit", so Preuß: "Am Samstag heißt es Attacke."

Das gilt mit Sicherheit auch für Herrmann. Die 32-Jährige liegt nach ebenfalls einem Schießfehler 43,1 Sekunden hinter Hauser, die sich ihren dritten Weltcupsieg vor Elvira Öberg aus Schweden und Hanna Sola (Belarus) sicherte. "Die Entwicklung wird immer besser, es geht bergauf. Im Dezember wollte ich reinfinden, um dann noch einen draufzusetzen", sagte Herrmann mit Blick auf Olympia.

Neben Preuß und Herrmann sicherte sich am Donnerstag überraschend früh bereits die junge Vanessa Voigt ihr Ticket für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar). Nach ihrem zwölften Platz im Einzel überzeugte die 24-Jährige nun im Sprint als starke Zehnte mit 44,4 Sekunden Rückstand. Sie sei "mega zufrieden". Das konnten Janina Hettich auf Rang 25 und vor allem Vanessa Hinz auf einem indiskutablen 53. Platz nicht behaupten.

Die halbe DSV-Norm (einmal Top 8, zweimal Top 15) hatte sich am Wochenende bereits Anna Weidel gesichert. Die 25-Jährige musste den Sprint aber wegen einer leichten Erkältung absagen.