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Winter-Wechsel möglich?

Medien: Gladbach-Verbleib von Zakaria ausgeschlossen

30.11.2021 07:52
Denis Zakaria (l.) wird Borussia Mönchengladbach wohl verlassen
© Maik Hölter/TEAM2sportphoto via www.imago-images.d
Denis Zakaria (l.) wird Borussia Mönchengladbach wohl verlassen

Schwerer Rückschlag für die Fohlen: Mittelfeldspieler Denis Zakaria hat sich angeblich dazu entschieden, seinen Vertrag am Niederrhein nicht zu verlängern und Borussia Mönchengladbach zu verlassen. Sogar ein vorzeitiger Abschied im Winter scheint eine Option zu sein. 

Borussia Mönchengladbach hat den Kampf um Denis Zakaria offenbar verloren. Wie die "Bild" berichtet, wird der Schweizer seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag am Niederrhein nicht verlängern. Das will das Blatt aus dem Umfeld des Spielers erfahren haben. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist demnach "ausgeschlossen".

Offen ist allerdings noch die Frage, ob die Fohlen mit Zakaria in die Rückrunde gehen oder den 25-Jährigen schon im Winter abgeben, um zumindest noch eine Ablöse zu erhalten. Manager Max Eberl hatte sich diesbezüglich zuletzt beide Optionen offengehalten. Man müsse abwägen, ob der Klub mit dem Spieler in der Rückrunde "deutlich erfolgreicher" sein würde, sagte Eberl der "Sport Bild".

Bayern, BVB und Co. im Rennen?

Klar ist, dass sich Zakaria seinen nächsten Klub im Fall eines Sommer-Wechsels aussuchen könnte. Als dann ablösefreier Spieler wäre der Schweizer für nahezu jeden ambitionierten Verein eine attraktive Option. Nicht ganz zufällig wurden mit dem FC Bayern, dem BVB, der AS Rom, Juventus Turin, Liverpool und dem FC Barcelona auch schon zahlreiche namhafte Interessenten genannt. 

Im Winter würde der Markt für Zakaria hingegen anders aussehen. Die Ablöse wäre für die meisten Klubs zwar keine unüberwindliche Hürde, allerdings müsste so mancher Interessent zunächst Platz in seinem Kader schaffen, denn als Ergänzungsspieler sieht sich der Schweizer ganz sicher nicht. 


Zakaria selbst sieht sich "El Nacional" zufolge am ehesten bei Jürgen Klopp und dem FC Liverpool. Die Reds sollen seine bevorzugte Anlaufstelle sein.

Beim FC Barcelona, der ebenfalls schon Kontakt aufgenommen hat, steht Trainer Xavi einer Verpflichtung derweil noch im Weg. Der neue Mann an der Seitenlinie zweifele vor allem dann an einem Transfer des Noch-Gladbachers, wenn der Niederländer Frenkie de Jong den Klub im Gegenzug verlasen müsste, schreibt das katalanische Portal. 

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