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Kurioser PK-Moment des Schalker Cheftrainers

Grammozis wegen "Nazi"-Verhaspler aufs Korn genommen

25.11.2021 12:56
Dimitrios Grammozis ärgerte sich nach dem jüngsten Remis des FC Schalke
© Joachim Sielski via www.imago-images.de
Dimitrios Grammozis ärgerte sich nach dem jüngsten Remis des FC Schalke

Dimitrios Grammozis bleibt dieser Tage nichts erspart: Als ob das Last-Minute-Unentschieden bei Werder Bremen nach einem Witz-Elfmeter für den Trainer des FC Schalke 04 nicht schon ärgerlich genug gewesen wäre, wurde der Deutsch-Grieche nun auch noch für einen folgenschweren Verhaspler auf der Pressekonferenz nach der Partie aufs Korn genommen.

Rückblick: Im Weserstadion lag der FC Schalke am vergangenen Samstagabend durch einen Treffer von Goalgetter Simon Terodde auf Siegkurs, als Schiedsrichter Tobias Stieler in den letzten Momenten der Partie nach einem Hinweis des Video-Referees auf Strafstoß für Werder entschied.

Vorausgegangen war ein kaum sichtbarer Kontakt von Knappen-Youngster Henning Matriciani am Fuß des Bremers Roger Assalé. Die Hausherren nahmen das Geschenk dankbar an und trafen mit dem Schlusspfiff zum Ausgleich.

FC Schalke: Grammozis verhaspelt sich vor den Kameras

Im Anschluss kochten die Emotionen auf Schalker Seite mächtig hoch, man fühlte sich um den Sieg betrogen. Auch Trainer Dimitrios Grammozis war auf der Pressekonferenz nach dem Spiel noch extrem aufgebracht.

So kam ein verbaler Stolperer zustande, der nun auch von Moderator Sebastian Pufpaff in der Fernsehsendung "TV Total" aufgegriffen wurde.

"Ich hab den Nazis (?) auch gesagt, sie können wütend sein, sie sollen wütend sein nach so einer Aktion", erklärte der 43-Jährige vor den Kameras.

Selbstverständlich wollte Grammozis nicht wirklich "Nazis" sagen, sein hastiger Ausspruch klangt jedoch genauso. Pufpaffs augenzwinkernde Reaktion: "Zu seiner Verteidigung muss man sagen: Vielleicht meinte er nur konkret 'Rechtsaußen'." Zudem mutmaßte er, dass sich Schalke bald in die "Königsbraunen" umbenennen könnte.

Ob der Übungsleiter die Witze über seinen verbalen Stolperer, der auch im Netz hohe Wellen schlug, mit Humor genommen hat, ist nicht bekannt.

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