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So lief die siebte Folge von Ninja Warrior Germany

Plangger überzeugt - Profiboxer geht am Doppel-Trapez K.o.

27.11.2021 13:31
Tobias Plangger war einer von zwei Finishern in der 7. Vorrunde
© RTL/Markus Hertrich
Tobias Plangger war einer von zwei Finishern in der 7. Vorrunde

Sportliche Höchstleistungen im Parcours, spannende Duelle am Power Tower und jede Menge Highlights: Die sechste Staffel von Ninja Warrior Germany bietet wieder jede Menge Spektakel. sport.de blickt auf die siebte und gleichzeitig letzte Vorrundenshow zurück.

Die besten zwölf Ninjas jeder Sendung qualifizieren sich für das Halbfinale. Sollte sich darunter keine Frau befinden, ziehen die beiden stärksten Teilnehmerinnen ebenfalls in die nächste Runde ein. Die vier schnellsten Ninjas duellieren sich am Ende jeder Folge am "Power Tower" um den direkten Finaleinzug und 5.000 Euro Bonusgeld.

Wer konnte sich in der siebten Show noch für das Halbfinale qualifizieren? Wer sorgte für Aufsehen und konnte die Mega-Wand bezwungen werden?

  • Die Duelle am Power Tower

In der diesjährigen Staffel gibt es gleich mehrere Duelle am Power Tower. Dabei kommt es zunächst zu zwei Halbfinals, bevor die beiden Gewinner in der zweiten Runde um das begehrte Finalticket kämpfen.

Im ersten Duell des Abends forderte Chris Harmat Tobias Plangger heraus. In einem äußerst knappen Lauf konnte sich letztlich Plangger durchsetzen.

Für den Teilnehmer aus Österreich ging es im Anschluss gegen Joel Mattli. Der Eidgenosse hatte sich zuvor im Schweizer Duell gegen Dominique Karlin durchsetzen können.

In der finalen Runde lagen die beiden Kontrahenten lange gleichauf, ehe sich Plangger gegen Ende den entscheidenden Vorsprung herausarbeiten konnte und sich als Newbie prompt das Final-Ticket holte.

  • Zwei Finisher, Mega-Wall bleibt unbezwingbar

Mit Tobias Plangger (03:53.59) und Dominique Karlin (06:00.27) konnten in der letzten Vorrundenshow nur zwei Athleten alle acht Hindernisse meistern. Beide Teilnehmer versuchten sich dabei an der Mega-Wall, blieben dabei aber ohne Erfolg. 

Nach seinen Teilnahmen in Österreich stellte sich Plangger erstmals dem "lässigen" Parcours in Deutschland. "Es war echt mega anstrengend", sagte er nach dem Buzzer. Auch Karlin pumpte nach seinem Auftritt. Dass er die Mega-Wand nicht bewältigen konnte, wurmte den Schweizer.

"Ich habe mir das schon erhofft und habe gedacht 'ich schaffe das'", sagte Karlin. Gleichzeitig habe er die Mega-Wand bislang noch nie nach einem vollen Lauf trainiert. "Das ist schon next level", meinte Karlin zu den hohen Anforderungen.

  • Profiboxer Feigenbutz geht am Doppel-Trapez K.o.

Neben den etablierten Ninjas wagen sich jede Staffel auch viele Athlet:innen aus anderen Sportarten in den Parcours - so auch Vincent Feigenbutz. Der 26-Jährige ist seit vielen Jahren Profiboxer konnte im Supermittelgewicht bereits einige Titelkämpfe gewinnen. Bei Ninja Warrior schaffte Feigenbutz allerdings keinen Sieg.

Stattdessen wurde dem gebürtigen Karlsruher das Doppel-Trapez zum Verhängnis. "Ich bin willensstark. Ich denke, das hat mich ziemlich weit gebracht. Ich habe mein Bestes gegeben", sagte Feigenbutz nach seinem Auftritt. Trotz einer beherzten Leistung reichte es für den Boxer nicht für das Halbfinale.

Besonders bitter: In der Endabrechnung landete Feigenbutz auf dem 13. Rang und verpasste den Einzug in die nächste Runde somit nur um einen Platz.

Besser lief es aber für Ruder-Profi Timo Piontek, der ebenfalls kurz vor Schluss am Doppel-Trapez scheiterte. Er kam weiter im Hindernis und war schneller unterwegs als der Boxer und schaffte es als Zehntplatzierter ins Halbfinale.

  • Die acht Hindernisse im Parcours

Zum Auftakt mussten die Ninjas den Fünfsprung 2.0 hinter sich lassen. Anschließend warteten die schwingenden Speichen sowie die schwingenden Balken. Wer den Tunnelsprung 2.0 inklusive Ringrutsche bewältigen konnte, musste am darauf folgenden Korkenzieher ausreichend Griffkraft unter Beweis stellen.

Über die Himmelsleiter ging es weiter an das Doppel-Trapez. Am Ende des Parcours hatten die Ninjas erneut die Wahl zwischen der Wand und der Mega-Wand.

  • Wer steht im Halbfinale?

Neben Tobias Plangger, der bereits sicher im Finale steht, schaffte es Dominique Karlin als Finisher ebenfalls in die nächste Runde.

Zudem konnten sich Joel Mattli, Chris Harmat, Eric Zekina, Gary Hines, Tony Tu, Uwe Weitzer, Norwin Stuffer, Timo Piontek, Alexander Lamert, Tobias Zehetmeier sowie Rita Benker und Viola Riechert (beste Athletinnen außerhalb der Top-12) für die Vorschlussrunde qualifizieren. In der kommenden Woche startet das erste von zwei Halbfinals.