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Damon Hill bestritt heiße Duelle mit Michael Schumacher

Ex-Schumi-Rivale: Niveau im Titelkampf wird noch besser

25.11.2021 14:35
Damon Hill, hier gemeinsam mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton (r.)
© Glenn Dunbar
Damon Hill, hier gemeinsam mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton (r.)

Der Kampf um die WM-Krone in der Formel 1 wird zwei Rennen vor Schluss immer heißer. Titelverteidiger Lewis Hamilton konnte den Rückstand auf den WM-Führenden Max Verstappen auf acht Punkte minimieren und könnte schon beim nächsten Rennen in Saudi-Arabien am 5. Dezember erstmals wieder am Red-Bull-Star vorbeiziehen. Ex-Weltmeister Damon Hill ist überzeugt davon, dass sich die Qualität und die Spannung in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal erhöhen wird.

Der Champion von 1996 lieferte sich Mitte der Neunzigerjahre legendäre Duelle mit Michael Schumacher. Ähnlich wie in diesem Jahr zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ging es in dieser Zeit hin und her. 1994 und 1995 beispielsweise gewann Hill zwar zehn Rennen in der Formel 1, doch hieß der Weltmeister in dieser Zeit trotzdem jeweils Michael Schumacher.

"Manchmal konnte ich mich gegen ihn durchsetzen und einige Rennen gewinnen. Die einzige Chance, die ich hatte, war noch besser zu werden", meinte Hill im offiziellen Formel-1-Podcast "F1 Nation".

Beim Kampf um den WM-Titel werde in der entscheidenden Phase kein Fehler mehr verziehen. Eine komplett andere Situation, als ginge es nur um einen Mittelfeldplatz, betonte der heute 61-Jährige. 

Hamilton mit fehlerfreien Leistungen in Brasilien und Katar

Auch die Hinterbänkler-Piloten würden zwar stets betonen, "jedes Mal einhundert Prozent zu geben", letztlich wisse Hill aber aus Erfahrung, dass nur der Kampf im vollen Fokus des öffentlichen Interesses und um die Meisterschaft die letzten Leistungsreserven freisetze.


Der Brite verwies dabei vor allem auf die jüngsten Leistungen seines Landsmannes Lewis Hamilton, der sich vor allem dank herausragender fahrerischer Darbietungen sowohl in Brasilien als auch in Katar den Sieg sicherte und für das Comeback im Titelkampf gegen Max Verstappen sorgte. 

Wer sich letztlich als Weltmeister durchsetzen werde, könne derzeit nicht mehr seriös prophezeit werden. Zu ausgeglichen gehe es zwischen den beiden Superstars zu, die in der laufenden Saison 16 der 20 bisherigen Rennen gewannen, so Hill.