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Wechsel-Gerüchte um das Sorgenkind des FC Bayern

Nutzt Manchester City die Kimmich-Debatte aus?

24.11.2021 10:02

Sportlich völlig unumstritten hält Joshua Kimmich den FC Bayern seit Wochen auf Trab. Der 26-Jährige gehört zu einem Quintett in Reihen des deutschen Rekordmeisters, das eine Impfung gegen das Corona-Virus bislang ablehnte. Nun gerät der deutsche Nationalspieler allerdings mit dem vermeintlichen Interesse anderer Top-Klubs in die Schlagzeilen.

Manchester City soll die derzeitigen Entwicklungen um Kimmich genau beobachten und planen, den Druck auf den FC Bayern zu erhöhen. Schon im Januar könnte der englische Meister mit einer Offerte über 80 Millionen Euro an die Münchner herantreten, wie das umtriebige spanische Portal "Don Balon" berichtet.

Dass es kein leichtes Unterfangen wird, Kimmich dem FC Bayern zu entreißen, soll Teammanager Pep Guardiola und Co. durchaus bewusst sein: Man hofft in Manchester dem Bericht zufolge darauf, Kapital aus den aktuellen Unstimmigkeiten zwischen dem FC Bayern und Kimmich zu schlagen.

Pluspunkt für die Cityzens: Guardiola trainierte Kimmich 2015/16 bereits in München. Damals gewannen die beiden gemeinsam das Double.


Mehr dazu: Enthüllt: So heftig war der Impf-Zoff beim FC Bayern


FC Bayern: Atmosphärische Störungen im Team

Zuletzt berichtete der "kicker" von atmosphärischen Störungen im Team. Unter anderem soll den betroffenen Akteuren übel aufgestoßen sein, dass der FC Bayern androhte, das Gehalt von ungeimpften Stars im Quarantänefall einzubehalten. Kimmich wurde der "Bild" zufolge "eiskalt" von dieser Entscheidung überrascht. Mittlerweile sollen sich die ersten Impfzögerer im Klub allerdings die erste Dosis des Vakzins abgeholt haben

Neben Manchester City soll dem Bericht zufolge auch Real Madrid ein Auge auf Kimmich geworfen haben. Die Königlichen werden angeblich im Sommer 2022 den Poker eröffnen - unabhängig davon, ob sich die Impf-Problematik um Kimmich bis dahin in Wohlgefallen aufgelöst hat.


Damit es letztlich tatsächlich zur Trennung kommen könnte, müsste Kimmich seinerseits aber wohl extremen Druck ausüben. Der FC Bayern dürfte nicht die geringste Intention haben, den Leistungsträger ziehen zu lassen. Da Kimmich seinen Vertrag erst Ende August bis 2025 verlängerte, sitzt man an der Säbener Straße ohnehin am längsten Hebel.

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