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AJ lässt Fury-Traum platzen: Usyk-Rückkampf fest eingeplant

18.11.2021 09:53
Anthony Joshua will sich seine Titel gegen Oleksandr Usyk zurückholen
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Anthony Joshua will sich seine Titel gegen Oleksandr Usyk zurückholen

Der Traum von WBC-Weltmeister Tyson Fury ist vorerst ausgeträumt: Wie Eddie Hearn, Promoter von Ex-Champion Anthony Joshua, nun ein für allemal klarstellte, wird sein Schützling für einen Vereinigungskampf zwischen Fury und Oleksandr Usyk nicht beiseite treten.

Die Hoffnung war eh schon gering, doch spätestens jetzt muss Tyson Fury seinen großen Traum von einem Titel-Vereinigungskampf gegen Oleksandr Usyk beerdigen. Wie Joshua-Promoter Eddie Hearn im Gespräch mit "Sky Sports" erklärte, wird "AJ" auf gar keinen Fall auf den Rückkampf gegen den Ukrainer verzichten.

"AJ ist physisch und psychisch schon im Camp für den Usyk-Rückkampf. Das ist alles, an was er seit dem ersten Kampf denken kann", verriet Hearn, dass sich der entthronte Champion fest auf das Rematch eingeschossen hat.

Hätte Joshua freiwillig einen Rückzieher gemacht und auf den Rückkampf verzichtet, hätte Usyk gegen Fury antreten können. In diesem Kampf wäre es dann um alle bedeutenden Titel gegangen. Joshua hätte dann wiederum den Sieger herausfordern können und seine Chance bekommen, uneingeschränkter Schwergewichts-Weltmeister zu werden. Doch diesen Umweg will "AJ" nicht gehen.


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Er habe schon ein Treffen mit Usyks Team ausgemacht, um einen Austragungsort zu verhandeln, sagte Hearn, der ebenfalls verriet, dass der zweite Kampf im Frühling 2022 stattfinden wird: "Es ist ein Riesenfight und wir glauben, dass AJ dreimaliger Schwergewichts-Weltmeister werden kann." 

Usyk-Promoter Alex Krassyuk hat derweil schon verraten, welche Optionen für den Rückkampf auf dem Tisch liegen. Großbritannien, die Ukraine und der Mittlere Osten stehen demnach als Austragungsorte zur Diskussion. "Wir hoffen, dass wir Ende 2021 die finale Entscheidung treffen werden", sagte Krassyuk gegenüber "Sky Sports".