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Baumgart zieht Zwischenbilanz beim 1. FC Köln

17.11.2021 08:54
Steffen Baumgart trainiert seit Sommer den 1. FC Köln
© Laci Perenyi via www.imago-images.de
Steffen Baumgart trainiert seit Sommer den 1. FC Köln

Nach vier Jahren beim SC Paderborn schloss sich Steffen Baumgart im Sommer dem 1. FC Köln an und führte die in der letzten Saison noch beinahe abgestiegenen Geißböcke ins gesicherte Mittelfeld mit Blick nach oben. Nun hat der neue Trainer ein Zwischenfazit gezogen, das trotz aller Euphorie im Umfeld "nur" gemischt ausfällt.

Elf Spieltage sind in der Fußball-Bundesliga gespielt, der 1. FC Köln grüßt mit 14 Punkten von Rang elf und steht damit derzeit sogar noch einen Platz besser da als im Saisonziel formuliert. Ganz besonders freut Baumgart dabei, dass der in der letzten Spielzeit noch defensiv agierende Effzeh mittlerweile seinen erfrischend offensiven Fußball-Stil angenommen hat.

"Ich bin damit zufrieden, wie wir spielen, wie die Mannschaft auftritt und wie sie arbeitet", sagte der Coach gegenüber "Sport Bild" und fügte an: "Einige hatten Zweifel, ob unsere Mannschaft diesen Fußball spielen kann. Jetzt zeigt sie, dass sie die Qualität hat." 

Er mache die Entwicklung des Teams aber nicht nur am am Tabellenplatz fest, fügte Baumgart an. "Wichtig ist, dass wir uns Chancen erarbeiten. Das gelingt uns. Die Mannschaft gibt immer bis zum Schluss Gas, dreht Spiele. Mit dieser Art, Fußball zu spielen, hätten wir in den letzten Wochen noch mehr Spiele in unsere Richtung ziehen können", erklärte der 49-Jährige, der darauf verweisen kann, dass es sowohl gegen RB Leipzig (1:1), bei Eintracht Frankfurt (1:1), gegen Bayer Leverkusen (2:2) als auch gegen Union Berlin durchaus einen Kölner Sieg hätte geben können, weil sein Team den drei Punkten jeweils näher war.

Baumgart: Wechsel zum 1. FC Köln war richtig

"Dass wir überhaupt in die Situation gekommen sind, werte ich als Entwicklung", sagte Baumgart, setzte aber auch hinzu: "Natürlich hätten wir mehr Punkte haben können. Das zeigt, dass der Weg der richtige ist – aber auch, dass wir uns weiter verbessern müssen."

Deshalb fällt Baumgarts Fazit am Ende lediglich "gemischt" aus. Immerhin: Er selbst ist mit seinem Vereinswechsel im Sommer rückblickend mehr als zufrieden. "Die Entscheidung war richtig, weil ich etwas Neues machen wollte", betonte der 49-jährige Trainer. 

"Ich habe den schönsten Job der Welt. Das hat nicht nur mit den Menschen und dem Verein zu tun, weil ich den Fußball immer liebe – aber auch mit ihnen", so Baumgart.

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