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Alarmzeichen schon nach der EM

Medien: Erste BVB-Zweifel an Malen nach Stotterstart

14.11.2021 11:40
Malen konnte beim BVB bisher noch nicht überzeugen
© Fotostand / Matyba via www.imago-images.de
Malen konnte beim BVB bisher noch nicht überzeugen

Für 30 Millionen Euro wechselte Donyell Malen im Sommer aus Eindhoven zu Borussia Dortmund. Rechtfertigen konnte der Niederländer diese Ablöse bislang nicht. Intern sollen die Zweifel am "Königstransfer" wachsen, aufgeben wollen die BVB-Verantwortlichen den 22-Jährigen deswegen aber (noch) nicht. 

27 Tore und acht Vorlagen in 45 Pflichtspielen waren in der vergangenen Saison genug, um den BVB von einer 30 Millionen Euro teuren Verpflichtung von Donyell Malen zu überzeugen. Zurückgezahlt hat der Niederländer in seinen ersten 17 Einsätzen für die Borussia nicht mal einen Bruchteil dieser Summe.

Ein einziges Tor und zwei Vorlagen stehen für Malen im schwarz-gelben Trikot nach einem Drittel der Saison zu Buche. Zu wenig für seine eigenen und erst recht zu wenig für die Ansprüche der Borussia, bei der man sich intern schon Gedanken um den Neuzugang machen soll.

Das Portal "The Athletic" berichtet, dass Klub-Insider überrascht davon sind, wie weit Malen den Erwartungen hinterherhinkt und wie große seine Anpassungsprobleme in der Bundesliga sind. Nach seiner überragenden Saison in Eindhoven habe nichts darauf hingewiesen, dass der Niederländer die Anforderungen von Marco Rose womöglich nicht erfüllen könnte. Genau das war in den ersten Wochen der Saison aber der Fall.

BVB: Erste Alarmzeichen nach der EM

Erste Alarmzeichen habe es schon nach Malens Rückkehr von der Europameisterschaft gegeben, heißt es. Bereits dort soll die fehlende Spritzigkeit des Flügelstürmers negativ aufgefallen sein. Das Problem sei aber nicht etwa Übergewicht, sondern Malens fehlendes Durchhaltevermögen und seine mangelnde Explosivität.

Eine dem Team nahestehende Quelle sagte gegenüber "The Athletic", Rose fordere vom Niederländer, in bestimmten Situationen "länger am Ball zu bleiben" und seine Geschwindigkeit viel häufiger und nicht nur sporadisch einzusetzen. Dass Malen dies bisher nicht umsetzen konnte, ist in den Augen der Verantwortlichen eher einem Kopf- und nicht etwa einem körperlichen Problem geschuldet. 


Noch halten sich die Dortmunder mit einem finalen Urteil über Malen "The Athletic" zufolge aber zurück. Man wolle dem Niederländer weiterhin helfen, besser in Form zu kommen. Gleichzeitig, so spekuliert das Portal, sei das Interesse des BVB an Karim Adeyemi aber auch ein klarer Indikator dafür, dass Malen die Anforderungen der Borussia bisher nicht mal annähernd erfüllt habe. 

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