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Nach Kriegserklärung: Usyk stichelt gegen Anthony Joshua

01.11.2021 14:51
Anthony Joshua und Oleksandr Usyk treffen sich ein zweites Mal im Ring
© Dave Shopland/Shutterstock via www.imago-images.de
Anthony Joshua und Oleksandr Usyk treffen sich ein zweites Mal im Ring

Der entthronte Schwergewichts-Champ Anthony Joshua hat dem neuen Weltmeister Oleksandr Usyk vor wenigen Tagen öffentlich den "Krieg" erklärt. Darauf hat der Ukrainer jetzt reagiert. Von Angst ist beim IBF-, IBO-, WBA- und WBO-Titelträger allerdings nichts zu spüren - ganz im Gegenteil.

Im zweiten Kampf gegen Oleksandr Usyk wolle er in den "Krieg" ziehen, polterte Anthony Joshua vor wenigen Tagen im "iFL TV"-Interview in Richtung des neuen Weltmeisters. Er wolle eine neue Seite von sich zeigen, ergänzte "AJ", der im ersten Kampf ziemliche Prügel vom Ukrainer bezogen hatte.

Im Gespräch mit "DAZN" wurde Usyk nun mit den Aussagen des Briten konfrontiert. Viel mehr als ein müdes Lächeln entlockte ihm die "Kriegserklärung" des entthronten Weltmeisters aber nicht. 

"Mein Ziel ist es, auf alles vorbereitet zu sein und zu trainieren, um meine eigene Chancen zu erhöhen. Er [Joshua] hat versprochen, im Rückkampf aggressiver und gefährlicher zu sein. Wenn das der Fall sein sollte, großartig. Ich freue mich darauf, die andere Seite von Joshua kennenzulernen", stichelte Usyk gegen AJ, der im ersten Kampf äußerst passiv zu Werke ging und versuchte, seinen Gegner auszuboxen. Dieser Versuch scheiterte allerdings krachend, denn vor allem boxerisch war der Brite dem neuen Champion haushoch unterlegen. 

Neuer Joshua-Trainer ist Oleksandr Usyk egal

Wie auch immer Joshua auftreten werde, er sei sich sicher, es werde "ein brillanter Kampf", ergänzte Usyk, der seinen Gegner ein Stück weit auch in Schutz nahm: "Es ist unglücklich, dass die Leute Joshua so scharf für seine Leistung kritisieren. Ich stand mit ihm im Ring und er war sehr gut. Ich weiß wirklich nicht, was die Grundlage für diese Kritik ist. Es war ein brillanter Kampf. Ich bereite mich jetzt auf das nächste herausfordernde Duell vor."

Dass Joshua zum Rückkampf womöglich mit einem neuen Trainer antreten wird, spielt für Usyk übrigens keine Rolle. "Ich weiß nicht, wer Joshua auf das Rematch vorbereiten wird. Ich habe die Spekulationen gesehen, aber für uns ist es egal, wer ihn trainiert."