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Dufner jubelt am Power Tower - Mega-Wand unbezwingbar

So lief die dritte Folge von Ninja Warrior Germany

30.10.2021 13:16
Samuel Dufner konnte sich in der 3. Vorrunde durchsetzen
© RTL/Markus Hertrich
Samuel Dufner konnte sich in der 3. Vorrunde durchsetzen

Sportliche Höchstleistungen im Parcours, spannende Zweikämpfe am Power Tower und jede Menge Highlights: Die sechste Staffel von Ninja Warrior Germany bietet wieder jede Menge Spektakel. sport.de blickt auf die dritte Vorrundenshow zurück.

Die besten zwölf Ninjas jeder Sendung qualifizieren sich für das Halbfinale. Sollte sich darunter keine Frau befinden, ziehen die beiden besten Teilnehmerinnen ebenfalls in die nächste Runde ein. Die vier Schnellsten duellieren sich am Ende jeder Folge am "Power Tower" um den direkten Finaleinzug und 5.000 Euro Bonusgeld.

Wer konnte sich in der dritten Show für das Halbfinale qualifizieren? Was war die größte Überraschung? Konnte die Mega-Wand abermals bezwungen werden?

  • Die Duelle am Power Tower

In dieser Staffel gibt es gleich mehrere Duelle am Power Tower. Zunächst kommt es zu zwei Halbfinals, bevor die beiden Gewinner in der zweiten Runde um das begehrte Finalticket kämpfen.

Im ersten Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen zwischen Artur Schreiber und Simon Knitter. Dabei bestätigte Schreiber seine Leistungen aus den letzten Staffeln und zog durch einen lockeren Start-Ziel-Sieg in die finale Runde des Abends ein.

Dort wartete Samuel Dufner, der Viktor Brüsewitz zuvor keine Chance gelassen hatte. Nachdem Dufner direkt am Start wegrutschte, holte der 32-Jährige anschließend furios auf und setzte sich in einem spannenden Finish letztlich durch. "Ich habe gemerkt, dass ich dann wieder schnell dran war und am Seil ging es schnell runter", kommentierte Dufner seine Aufholjagd. Durch den Erfolg gegen Schreiber ist der Allgäuer vorzeitig für das Finale qualifiziert.

  • Mega-Wand bleibt unbezwingbar

Während die Mega-Wand in den beiden Vorwochen jeweils bezwungen werden konnte, gab es in der dritten Folge überhaupt nur einen einzigen Finisher, der vor dieser Entscheidung stand: Lediglich Artur Schreiber konnte alle acht Hindernisse bewältigen.

Allerdings scheiterte der 30-Jährige bei seinem Versuch an der Mega-Wand. Nach seinem Auftritt machte Schreiber das Uhrwerk sowie die Einraster als besonders schwierige Hindernisse aus.

Alle anderen Ninjas fielen dem Parcours bereits an den vorherigen Hindernissen zum Opfer. Somit konnten in den bisherigen Shows nur Moritz Hans, Alexander Wurm, Christian Kirstges und Max Prinz die Mega-Wand bezwingen.

  • Heidl trotzt schwerem Handicap

Im vergangenen Jahr stand Jescher Heidl noch im Finale. Doch nachdem sich der 28-Jährige in der Allstars-Staffel im Frühjahr einen dreifachen Bruch im rechten Fuß zugezogen hatte, trat Heidl in der sechsten Staffel mit einem massiven Handicap an und konnte das Bein kaum belasten.

Das machte sich im Parcours bemerkbar. Zwar konnte Heidl den Domino-Weg hüpfend bewältigen, doch die große Kraftanstrengung kostete den Wiesbadener am Uhrwerk schließlich die Chance auf das Weiterkommen.

"Schade, dass ich hier ausgeschieden bin", sagte Heidl nach seinem Auftritt, attestierte sich durch seine lange Trainingspause aber auch noch "fehlende Ausdauer". Im kommenden Jahr möchte Heidl dann wieder komplett fit antreten.

  • Die acht Hindernisse im Parcours

Zum Auftakt mussten die Ninjas zunächst den Fünfsprung 2.0 hinter sich lassen. Anschließend ging es über den Trapez-Flug an den Domino-Weg, an dem insbesondere ein guter Gleichgewichtssinn gefragt war.

Nach dem Tunnelsprung 2.0 inklusive Ringrutsche wartete das Uhrwerk. Um dieses Hindernis zu bewältigen, benötigten die Ninjas jede Menge Griffkraft.

Wer in der Folge auch die Himmelsleiter und den Einraster hinter sich lassen konnte, hatte abschließend wie gewohnt die Wahl zwischen der Wand und der Mega-Wand.


Mehr dazu: Der Live-Ticker mit allen Video-Highlights zum Nachschauen


  • Wer steht im Halbfinale?

Durch seinen Sieg am Power Tower hat Samuel Dufner das Finalticket bereits sicher. Darüber hinaus konnten Artur Schreiber, Viktor Brüsewitz, Simon Knitter, Philipp Allgeuer, Ali Moussa, Yannick Schmalfuß, Nico Hädicke, Luca Fändrich, Jean Arisa, Roman Schirillef sowie Jan Vorfeld ihre Chance auf den Gesamtsieg wahren.

Als beste Athletinnen zogen die favorisierten Teilnehmerinnen des Abends ein: Ada Theilken und Katharina Blank haben es ins Halbfinale geschafft.

Jannik Kube