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"Dann kriegt er aber richtig ..."

Tuchel warnt Rüdiger vor Wechsel zum FC Bayern

20.10.2021 07:54
Thomas Tuchel sprach über Antonio Rüdiger und Jürgen Klopp
© Mark Pain via www.imago-images.de
Thomas Tuchel sprach über Antonio Rüdiger und Jürgen Klopp

Thomas Tuchel vom FC Chelsea hat über die Zukunft von Antonio Rüdiger gesprochen. Der Vertrag des Innenverteidigers der Blues läuft am Saisonende aus, der FC Bayern ist angeblich an einer Verpflichtung interessiert.

"Toni hat sich außergewöhnlich etabliert seit dem ersten Tag, an dem wir angekommen sind. Er ist absoluter Führungsspieler und spielt auf einem unglaublich hohen Niveau", schwärmte Tuchel von dem Nationalspieler und schickte eine wohl nicht ganz ernst gemeinte Drohung an seinen Schützling, sollte er die Londoner in Richtung München verlassen: "Dann kriegt er aber richtig, wenn er das macht."

Große Stücke hält Tuchel auf Timo Werner und Kai Havertz. Gleichzeitig forderte der 48-Jährige stetige Leistungen des deutschen Duos: "Die Anpassungsphase ist abgeschlossen. Sie wissen, um was es jetzt hier geht. Sie haben sich ihre Sporen verdient, ihre Rolle gespielt bei einem großen Erfolg. Und jetzt geht es darum weiterzumachen - und das machen sie auch." Der Teammanager sei "sehr zufrieden" mit den Nationalspielern.

"Mit Kloppo zu konkurrieren ist schwer"

Tuchel, der genau wie Jürgen Klopp beim 1. FSV Mainz 05 und bei Borussia Dortmund tätig war, wird immer wieder mit dem jetzigen Coach des FC Liverpool verglichen.

"Mit Kloppo zu konkurrieren bei dem, was seine größte Gabe ist - die Leute emotional gefangen zu nehmen und dass sich alle so nah bei ihm fühlen, obwohl sie ihm vielleicht gar nicht so nah sind - ist sehr schwer", betonte Tuchel.


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Seine Art und Weise, mit einer Mannschaft umzugehen, kommt manchmal falsch rüber, vermutet der Ex-PSG-Coach. "Das Bild nach außen von mir scheint manchmal auch ein anderes zu sein, als es das Bild nach innen ist", sagte Tuchel: "Ich glaube schon, dass es uns im Innenleben unseres Klubs gelingt, mit viel Humor und einem sehr ehrlichen und offenen Ansatz, die Menschen mitzunehmen. Nur mit professionellem Respekt hätten wir die Punkte nicht geholt in Mainz, Dortmund, Paris und hier bei Chelsea.

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