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Abhängigkeit von Terodde nicht zu übersehen

Schalkes Stürmer-Suche geht in die nächste Runde

14.10.2021 07:50
Marvin Pieringer (2.v.r.) ist beim FC Schalke 04 noch nicht recht angekommen
© Noah Wedel via www.imago-images.de
Marvin Pieringer (2.v.r.) ist beim FC Schalke 04 noch nicht recht angekommen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Elf der 16 Saisontore des FC Schalke 04 erzielte Simon Terodde. Der Angreifer ist die offensive Lebensversicherung schlechthin, die königsblaue Abhängigkeit vom 33-Jährigen nicht zu übersehen. Das soll sich in den kommenden Monaten ändern.

Trainer Dimitrios Grammozis ist sich dieser gefährlichen Lage durchaus bewusst. "Wir dürfen nicht nur Simon auf die Schulter klopfen. Jedes Tor von Simon muss für die anderen ein noch größerer Anreiz sein, auch auf der Torschützenliste zu stehen", sagte der Trainer zuletzt gegenüber der "Sport Bild".

Zumal Sommer-Neuzugang Marvin Pieringer bei den Knappen nur schwer in Tritt kommt. Wettbewerbsübergreifend kommt der vom SC Freiburg ausgeliehene Stürmer auf acht Joker-Einsätze. Dabei stand Pieringer in Addition nicht einmal 90 Minuten auf dem Rasen.

Marius Bülter, neben Terodde in der Doppelspitze gesetzt, ist vorrangig ein Außenstürmer - auch wenn der ehemalige Unioner in seiner neuen Rolle durchaus überzeugende Leistungen abliefert. Dennoch: Im Winter soll ein neuer Stürmer kommen.

Schalke 04: Sex-Skandal verhindert Stürmer-Transfer

In der vergangenen Transferperiode stand der FC Schalke bereits kurz vor der Verpflichtung eines neuen Angreifers. Sergi Enrich hatte damals bereits den Medizincheck in Gelsenkirchen absolviert. Der Transfer platzte wegen eines Skandals rund um ein Sex-Video in der Vergangenheit des Spaniers.

Im Anschluss entschlossen sich die Verantwortlichen um Grammozis und Sportdirektor Rouven Schröder dagegen, auf dem Transfermarkt tätig zu werden. Die nach wie vor offene Planstelle in der Offensive soll im Januar, wenn das Winter-Transferfenster öffnet, geschlossen werden.

Große finanzielle Investitionen sind ob der klammen Kassen allerdings nicht zu erwarten. Der Großteil der Sommerstransfers kam entweder ablösefrei oder auf Leihbasis. Zusätzlich rückten einige Spieler aus der zweiten Reihe auf.

"Das ist unser Weg", erklärte Grammozis: "Wir wissen, dass wir nicht die große Bundesliga-Erfahrung auf der Bank haben, umso wichtiger ist es, eine Entwicklung bei den Jungs herbeizuführen." Das gilt besonders für die Offensivabteilung.

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