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Hindernisse, Ninjas, neue Regeln - alle Infos zum Saisonstart

Ninja Warrior: Mitfavoriten eröffnen Staffel 6

14.10.2021 07:04
Bekanntes Gesicht, neues Hindernis: René Casselly tritt bei Ninja Warrior an
© RTL/Markus Hertrich
Bekanntes Gesicht, neues Hindernis: René Casselly tritt bei Ninja Warrior an

Ninja Warrior Germany geht mit vielen Stars der Szene und einigen Neuerungen in die 6. Staffel. In sieben Vorrundenshows machen sich 280 Athlet:innen auf den langen Weg zum Mount Midoriyama.

Am 15. Oktober läuft die erste Vorrunde ab 20:15 Uhr nicht nur bei RTL und TVNOW, sondern auch im sport.de-Live-Ticker. Vorab blicken wir auf die Teilnehmenden und den Parcours in Show 1.

Ins Halbfinale schaffen es die jeweils besten zwölf Ninjas jeder Vorrunde. Sollte sich darunter keine Frau befinden, kommen die zwei besten Athletinnen ebenfalls über die Frauenregel weiter. Unter den 42 Athlet:innen am Freitag finden sich sowohl Rookies als auch einige Top-Ninjas: Der dreifache Last Man Standing Alexander Wurm, der in der Form seines Lebens ist und endlich den Mount Midoriyama besiegen will, tritt ebenso an wie sein ewiger Herausforderer René Casselly, der in seinem eigenen Ninja-Parcours in Ungarn so viel trainiert, dass er den Mount bereits im Schlaf bezwingen könnte.

Ninja-Elite am Start: Casselly, Wurm & Co.

Entsprechend selbstbewusst startet René Casselly in die sechste Staffel: "Ich sehe heute kein Hindernis, das mir Probleme bereiten könnte. Ich bin fit und habe mir vorgenommen, die 8 Hindernisse in unter zwei Minuten zu machen. Mein Ziel ist, Alex Wurm zu entthronen", sagt  René Casselly. 

Mit dabei ist in dieser Show auch sein Cousin Jonny Casselly (43) aus Xanten. "René ist zwar 19 Jahre jünger, aber in unseren Zirkusfamilien gab es schon immer einen kleinen internen Battle", sagt Zirkusdirektor Jonny bevor der Familien-Battle nun im Ninja-Parcours in eine neue Runde findet.

Christian Kirstges ist ein Kandidat fürs Finale. Allerdings dürfte der Zwei-Meter-Mann mit einem Hindernis deutlich größere Probleme haben als Wurm, Casselly und Co.: Die Drehscheibe, Hindernis Nummer 2 im Parcours, ist für viele Athlet:innen Angsthindernis Nummer 1. Der "Hightower" stapelt entsprechend tief: "Die Drehscheibe habe ich wegen meiner Größe von zwei Metern noch nie geschafft! Es ist in der Ninja-Szene bekannt, dass ich sie schon tausendmal probiert habe – und jedes Mal ohne Erfolg." Gibt es ein Wunder im Ninja-Parcours?

Weniger erfahren ist hingegen Marc-Rene Lochmann aus Köln. Der Cousin von Heiko und Roman Lochmann, die 2018 beim Promi-Special der 3. Staffel dabei waren, geht ebenfalls ins Rennen und misst sich erst einmal mit der eigenen Familie: "Ich habe mir deren Schuhe ausgeliehen, damit ich besser abschneide als die beiden", sagt der Influencer, "aber eigentlich deswegen, weil ich als Kampfsportler immer barfuß trainiere und keine Sportschuhe habe." Am meisten Respekt hat Marc-Rene vor dem neuen Hindernis Bienenstock. 

Ehepaar im Parcours

Claudia und Milan Schirowski aus Bad Homburg sind seit 2011 ein Paar und seit vier Jahren verheiratet. Milan ist bereits zum vierten Mal dabei, seine Frau traut sich zum ersten Mal in den Parcours: "Ich bin immer sehr nervös, aber mein Mann ist meine große Motivation, ohne ihn wäre ich nie hierhergekommen", sagt Claudia. Ihr Angsthindernis ist "immer das Dritte – die Balancehindernisse sind die schwersten." Milans Ziel hingegen ist klar: "Buzzern an der Mega-Wand." 

Ohne ihren Partner muss die frühere Last Woman Standing Arleen Schüßler antreten. Weil sich Benedikt Sigmund kurz vor der Aufzeichnung beim Training verletzt hat, geht nur die eine Hälfte des starken Ninja-Couples an den Start. Keine leichte Ausgangslage für die Mitfavoritin, denn die beiden bestreiten Training und Wettkämpfe stets gemeinsam.


Mehr dazu: Arleen Schüßler und Benedikt Sigmund im Interview


Jonas Marqua (30) aus Köln hat sich letztes Jahr sechs Tage vor der Show einen Kreuzbandriss zugezogen und musste schweren Herzens absagen: "Damit mir dieses Jahr nicht das Gleiche passiert, habe ich im Vorfeld sehr viel auf Ninja trainiert und mich dann die letzten Tage nur auf meine Masterarbeit konzentriert, die ich im November abgeben muss, und keine krassen Challenges mehr gemacht." Wird ihn diese Strategie ins Halbfinale bringen?

Mit Baumstamm will es hingegen Mehmet Topyürek (36) aus Heilbronn schaffen. Er ist zum Aufwärmen erst einmal 42 km mit seinem Holz durch Köln gelaufen. Der Baumstamm ist sein ultimatives Fitnessgerät, der ist überall dabei – nur nicht im Parcours. Mehmets Ziel: "Wenn ich die Drehscheibe schaffe, ist der Rest ein 'Kinderspiel'".

Robin Falkenbach (19) aus Niederkassel ist zum ersten Mal dabei. Seit der ersten Staffel wollte er starten, nun hat es geklappt: Sein Motto: "Ich genieße den Parcours, auch wenn ich reinfallen sollte, es macht auf jeden Fall Spaß und ich bin froh, endlich dabei sein zu dürfen!"

Der Kölner Jun Kim (33) gibt als Ninja-Routinier hingegen Vollgas und will es unter die schnellsten Vier und somit bis auf den Power Tower schaffen. "Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wieder dabei zu sein! Die Mega-Wand hab ich aber noch nie gemacht – das ist heute mein vorrangiges Ziel, und dann der Power Tower!" Wird Jun weiterkommen bis ins Halbfinale?

Mega-Wand statt Kletterwand?

Max Prinz (22) ist 2021 nach Köln gezogen, um Sportmanagement zu studieren. Er ist einer der besten deutschen Sportkletterer und stand bereits zweimal im Finale und bis dahin will er auch in dieser Staffel kommen. Seine Angsthindernisse sind ebenfalls die Drehscheibe und der Planken-Gang. "Beides habe ich noch nie trainiert." Max hat für die Show viel gemeinsam mit Lasse von Freier trainiert.

Während die beiden bereits zu den Allstars zählen, ist Christian Meder (30) aus Bad Schönborn ein Ninja-Rookie, der seine "Transformation nun beendet" hat. Anlass dafür war eine schwere Corona-Erkrankung vor mehr als einem Jahr: "Danach habe ich mein Leben für mich selbst positiv verändert, 23 Kilo abgenommen und bin jetzt, wo die körperlichen Voraussetzungen stimmen, bereit für den Parcours", erklärt er.

Tobias Jung (38) aus Hilchenbach hat extra für die Show vor einigen Monaten mit dem Biertrinken aufgehört und angefangen zu trainieren. Durch den Verzicht und das Training ist fitter denn je. Schafft er es im ersten Anlauf ins Halbfinale?

Auf einen zweiten Versuch an der Mega-Wand hofft hingegen Till Ebener (36), seitdem er dort vor zwei Jahren abgerutscht ist: "Dieses Jahr würde ich gerne Rache nehmen, die Mega-Wand schaffen und buzzern." Die Drehscheibe ist für ihn hingegen kein Angsthindernis: "Die habe ich 2017 schon mal geschafft."

Das ist der Parcours in Show 1

Die erste Show startet mit dem Viersprung, bevor die von vielen Ninjas gefürchtete Drehscheibe folgt. Wer dort nicht ins Wasser fällt, darf auf den Domino-Weg. Anschließend führt der Tunnelsprung 2.0 zur Ringrutsche.

Mit dem Planken-Gang wartet dann ein ganz neues Hindernis auf die Ninjas, ehe mit der Himmelsleiter ein absoluter Klassiker der Szene folgt. Danach folgt der Bienenstock, der ebenfalls seine Premiere in der Show feiert. Wer auch dieses neue Hindernis meistert, steht anschließend vor der Wand oder der Mega-Wand.

Neu: Mehr Power-Tower-Duelle

Neu ist in diesem Jahr: Am Ende jeder Vorrunde kämpfen die vier besten Athlet:innen in zwei Duellen am Power Tower. Wer siegt, erhält 5.000 Euro und zieht in ein drittes Duell ein. Wer das letzte Duell gewinnt, zieht direkt ins Finale ein und darf im Halbfinale wertungsfrei den Parcours ohne Druck einfach nur genießen.

Was das Preisgeld angeht, bleibt es hingegen bei der bekannten Regelung: Wer es zum Mount Midoriyama schafft und ihn in der vorgegebenen Zeit bezwingt, kann sich über eine Siegprämie von 300.000 Euro freuen. Auf die Last Woman Standing (bzw. sollte eine Frau siegen, den Last Man Standing) warten 25.000 Euro Belohnung.

mit RTL-Material