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Stimmen zu den Sonntagsspielen der Bundesliga

Christian Streich zu Tränen gerührt: "Unzählige Spiele"

26.09.2021 21:08

Kein Sieger im Krisen-Duell zwischen dem VfL Bochum und dem VfB Stuttgart, Tränen bei Trainer Christian Streich vom SC Freiburg zum Abschied vom altehrwürdigen Dreisamstadion. Die Stimmen zu den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga:

SC Freiburg - FC Augsburg 3:0 (3:0)

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) ...

... zur Aufstellung von Höfler (vor dem Spiel): "Ich hatte das Gefühl, dass er auf den Platz soll. Er hat ordentlich trainiert und wir müssen schauen, dass wir die Spieler auf einem ähnlichen Niveau halten. Dann kann nicht immer der gleiche spielen."

... zum letzten Spiel im Dreisamstadion: "Es geht um 25 Jahre hier, das ist eine lange Zeit. Ich habe hier jeden Tag gearbeitet. Unzählige Spiele und tausende Trainings absolviert. Ich kann es genießen. Wir hatten heute einen guten Spielaufbau, ein gutes Positionsspiel und die nötige Geduld. Das war schlau gespielt von der Mannschaft. Wir feiern nicht, wir gehen nachher nach Hause. Wir haben eine kurze Woche."

Lucas Höhler (SC Freiburg): "Es hat extrem viel Spaß gemacht. Wir wussten, dass es das letzte Spiel hier ist und wollten uns mit einem Sieg verabschieden. Das gut geklappt. Die Stimmung in dem Stadion war immer überragend, das wird man schon vermissen. Aber es war jetzt ein sehr schöner Abschluss."

Christian Günter (SC Freiburg): "Es war ein gebührender Abschluss in einem denkwürdigen Stadion. Wir wollten Spaß haben und das Spiel genießen. Die erste Halbzeit hat genau das gezeigt, da haben wir ein Feuerwerk abgebrannt. Jetzt gehen wir rüber ins neue Stadion, um dort wieder Geschichte zu schreiben."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir haben uns sehr schwer getan ins Spiel zu kommen. Die zweite Hälfte war besser, aber da war es zu spät. So kannst du das Spiel nicht gewinnen. 45 Minuten reichen in Freiburg nicht."

Rafal Gikiewicz (Torwart FC Augsburg): "Das war einfach viel zu wenig und wieder ein scheiß Spiel. Freiburg wollte heute eine große Party machen, und wir waren nur die Gäste."

Florian Niederlechner (FC Augsburg): "Die erste Halbzeit war ein kompletter Angsthasenfußball. So kannst du in der Bundesliga nicht spielen. Wir waren einfach viel zu passiv. Wenn du passiv in Freiburg bist, dann hast du keine Chance."

VfL Bochum - VfB Stuttgart 0:0 (0:0)

Thomas Reis (Trainer VfL Bochum) ...

... zur Woche nach dem 0:7 beim FC Bayern (vor dem Spiel): "Man darf das Spiel nicht überbewerten. Natürlich war es sehr ärgerlich. Man kann sich mal einen Tag schämen, aber dann ist es auch vorbei. Bayern war einfach zu stark für uns."

... zum Spiel: "Wir haben in der ersten Halbzeit dominiert und keine Torchance zugelassen. Da war ich absolut zufrieden. Wir hatten zwei oder drei gute Gelegenheiten. Daran müssen wir weiter arbeiten. Uns fehlen das letzte Quäntchen und die letzte Konsequenz in der Box. Im Großen und Ganzen müssen wir mit dem 0:0 leben. Trotzdem ist der Punkte heute sehr wichtig."

Sebastian Polter (VfL Bochum): "Wir haben heute ein sehr umkämpftes Spiel gesehen zwischen zwei Mannschaften, die in der Tabelle nicht positiv dastehen. Das hat man gesehen. Da war anfangs viel Nervosität. Positiv ist, dass wir das, was wir uns im Training erarbeitet haben, auch umgesetzt haben."

Manuel Riemann (Torwart VfL Bochum): "Es gibt über 80 Minuten gar nichts zu kritisieren, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Mich nerven die letzten zehn Minuten. Wir gehen da nicht mehr auf den zweiten Ball und sich nicht mehr wach genug. Da müssen wir geiler auf das Tor sein. Wenn wir diese Spiele zuhause nicht gewinnen, wo sollen wir dann unsere Punkte holen. Sollen wir nach Leipzig fahren und sagen, dass wir da einen Dreier holen. Das wollen wir. Aber bei allem Respekt, es ist zuhause gegen Stuttgart einfacher als in Leipzig."

Simon Zoller (VfL Bochum, vor dem Spiel) ...

... zu seinem Gesundheitszustand: "Im Moment geht es ganz gut. Ich habe keine Schmerzen, das ist erst einmal gut. Morgen steht dann die OP an. Danach muss ich ein paar Tage an Krücken gehen und dann steige ich in die Reha ein."

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Positiv ist, dass die null steht. Alle wollten das Tor sauber halten. In der ersten Halbzeit waren wir zu verhalten. In der zweiten Halbzeit haben wir die vordere Reihe umgestellt, dann lief es besser."

Waldemar Anton (VfB Stuttgart): "Wir haben zu null gespielt und wenig zugelassen. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten wir alles im Griff. Uns fehlt aber die Zielstrebigkeit. Wir müssen daran arbeiten, dass wir im letzten Drittel den letzten Pass hinkriegen."

Chris Führich (VfB Stuttgart): "Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen gebraucht bis wir ins Spiel gekommen sind. In der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Intensität an den Tag gelegt. Darauf können wir aufbauen. Wir nehmen das Positive mit und gucken nach vorne. Nächste Woche gibt es eine Reaktion."

Sven Mislintat (Direktor Sport VfB Stuttgart): "Grundsätzlich müssen wir das 0:0 nehmen. Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit 15 starke, 15 schwache und 15 ausgeglichene Minuten hatten. Die zweite Halbzeit ist dann unsere. Man kann sich nicht beklagen, wenn wir hier ein 1:0 mitnehmen. Wir haben es nachher dominiert. Am Ende fehlt dann aber der Punch."

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