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"Haben uns gedacht, es kann ja nicht sein ..."

Hummels-Klausel beim BVB gestrichen - Witsels Zukunft offen

26.09.2021 17:15
Mats Hummels ist Abwehrchef des BVB
© Gladys Chai von der Laage via www.imago-images.de
Mats Hummels ist Abwehrchef des BVB

Im Sommer 2019 kehrte Mats Hummels von FC Bayern München zurück in den Schoß von Borussia Dortmund. Damals unterzeichnete der Abwehrspieler einen Vertrag bis zum Sommer 2022, inzwischen ist das Arbeitspapier allerdings ein Jahr länger gültig. Das enthüllte nun ganz nebenher BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

"Es ist natürlich klar, wenn Spieler über 30 sind, dann machst du keine Verträge über drei, vier Jahre", erklärte Watzke im "Doppelpass" auf "Sport1" auf Nachfrage und ergänzte: "Mit Mats [Hummels, d.Red.] haben wir das geklärt." Der Abwehrchef des BVB habe ursprünglich eine Klausel in seinem Arbeitspapier besessen, die eine Verlängerung bis 2023 vorgesehen hat, wenn er eine gewisse Anzahl an Einsätzen absolviert, enthüllt Watzke.

"Wir haben uns allerdings gedacht, es kann ja nicht sein, dass einer unserer besten Spieler auf eine gewisse Menge Einsätze angewiesen ist und haben die Klausel im Sommer gestrichen", erklärte der Ur-Borusse.

BVB will Gespräche mit Witsel und Moukoko führen

Weniger eindeutig sieht die Zukunft eines weiteren Routiniers beim BVB aus. Mit Axel Witsel werde man sich zusammensetzen, wenn man das Gefühl habe, es laufe in dieser Saison gut, so Watzke. Der 32-jährige Belgier wechselte 2018 zu den Schwarz-Gelben und avancierte auf Anhieb zum Leitwolf im Mittelfeld. Inzwischen haben einige jüngere Kontrahenten dem Rechtsfuß allerdings etwas den Rang abgelaufen. 2021/22 stand Witsel dennoch bereits in neun Pflichtspielen für die Dortmunder auf dem Rasen.

Gespräche kündigte Watzke auch mit Youngster Youssoufa Moukoko an. "Mit Moukoko [Vertrag bis 2023, d.Red] werden wir auch sprechen. Ich denke mal, das bekommen wir auch hin. Aber er ist sicherlich auch ungeduldig und braucht Einsätze."

Der 16-Jährige kenne den BVB aber bereits aus der Jugend und sei sehr verankert in Dortmund. Außerdem habe er  bei der 0:1-Pleite gegen Gladbach sicher auch selbst gemerkt, dass er noch etwas Zeit zur Entwicklung benötige. Moukoko vertrat den verletzten Haaland gegen die Fohlen in der Startelf, blieb aber blass.

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