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Hoffenheim dreht die Partie

Überraschende Pleite: Wölfe müssen Bayern ziehen lassen

25.09.2021 17:31
Der VfL Wolfsburg gab die Führung aus der Hand
© Oliver Zimmermann via www.imago-images.de
Der VfL Wolfsburg gab die Führung aus der Hand

Der VfL Wolfsburg muss Bayern München vorerst ziehen lassen. Die Niedersachsen verloren am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:3 (1:1) bei der TSG Hoffenheim. Durch die erste Saisonniederlage verpasste es die Mannschaft von Trainer Mark van Bommel, nach Punkten mit dem FC Bayern gleichzuziehen.

Andrej Kramaric (45.+2), Christoph Baumgartner (73.) und Pavel Kaderabek (81.) trafen für die Hoffenheimer, die nunmehr acht Zähler auf dem Konto haben.

Die Wolfsburger verpatzten die Generalprobe für ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison der Champions League am Mittwoch gegen den FC Sevilla. Daran änderte auch das Tor von Ridle Baku (25.) nichts.

"Der Sieg war extrem wichtig für uns. Wir waren in einer schwierigen Phase", sagte Torschütze Baumgartner bei "Sky": "Aufgrund des Willens und der Moral war der Sieg verdient."

Die 8523 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bis Mitte der ersten Hälfte eine Partie ohne große Höhepunkte. Vor allem die Wolfsburger, bei denen Bartosz Bialek, Paulo Otavio, Xaver Schlager und William fehlten, machten zu wenig aus ihrer optischen Überlegenheit.

Nationalspieler Baku änderte das in überragender Manier. Der Distanzschuss des früheren Mainzers schlug unhaltbar für Torwart Oliver Baumann im TSG-Tor ein. Allerdings hatten Baumanns Vorderleute dem Außenstürmer, der von Maximilian Philipp bedient wurde, auch zu viel Platz gelassen.

VfL Wolfsburg ohne Genauigkeit vor dem Tor

Den Gastgebern, die ohne Ermin Bicakcic, Benjamin Hübner, Havard Nordtveit, Sebastian Rudy und Angelo Stiller auskommen mussten, fiel in der Offensive wenig ein. Die souveräne Wolfsburger Abwehr hatte meist alles im Griff. Nach rund einer halben Stunde lag sogar der zweite VfL-Treffer in der Luft.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte sorgte Kramaric für Gefahr vor dem Wolfsburger Tor. Während der TSG-Star in der 39. Minute nur das Außennetz traf, machte er es in der Nachspielzeit per Kopf besser. Der Ausgleich durch das erste Saisontor des kroatischen Vize-Weltmeisters war für die Kraichgauer allerdings schmeichelhaft.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Wolfsburger die Schlagzahl. Hochkarätige Chancen konnten sich die Gäste allerdings nicht erarbeiten, es fehlte an der Genauigkeit vor dem Tor. Das galt auch für die Konter der Hoffenheimer - bis zum Treffer des Österreichers Baumgartner nach Vorarbeit von Kaderabek.

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