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Weghorst-Tor reicht den Wölfen nicht

Tabellenspitze futsch: Wolfsburg stolpert gegen Frankfurt

19.09.2021 21:36
Weghorsts Ausgleichstreffer reichte dem VfL nicht zur erneuten Tabellenführung
© Noah Wedel via www.imago-images.de
Weghorsts Ausgleichstreffer reichte dem VfL nicht zur erneuten Tabellenführung

Ausgerechnet Ex-Trainer Oliver Glasner hat mit seinem neuen Klub Eintracht Frankfurt den VfL Wolfsburg von der Tabellenspitze gestürzt. Die noch sieglosen Hessen erkämpften beim bisherigen Spitzenreiter ein überraschendes 1:1 (1:0)-Unentschieden und verließen damit zumindest Relegationsplatz 16.

Für den Frankfurter Führungstreffer sorgte Sam Lammers in der 38. Minute. Der Angriffsspieler war nach Vorarbeit von Filip Kostic per Direktabnahme erfolgreich. Für den Ausgleich sorgte VfL-Torjäger Wout Weghorst (70.) per Abstauber.

"Vom Ergebnis bin ich enttäuscht, aber ich bin auch stolz auf meine Mannschaft. Am Ende müssen wir froh sein, noch ein Remis herausgeholt zu haben. Was besser werden muss, ist die Chancenauswertung. Daran werden wir arbeiten", sagte Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel nach dem Spiel.

Glasner erklärte: "Ich bin mit dem Punkt, aber auch mit der Leistung zufrieden. Auf diesem Remis kann man aufbauen. Der Wolfsburger Druck in der zweiten Halbzeit war unglaublich. Unser Manko ist noch, dass wir gute Aktionen nicht konsequent zu Ende spielen."

Van Bommel reagierte auf die Belastung durch die Champions-League-Woche und wechselte auf mehreren Positionen. Unter anderem fand sich U21-Europameister Riedle Baku zunächst auf der Reservebank wieder.

Frankfurt wird nur langsam wach

Vor 9.266 Zuschauern erwischten die Norddeutschen den besseren Start mit den klareren Torgelegenheiten. Rechtsverteidiger Kevin Mbabu verzog in aussichtsreicher Position (12.), vier Minuten später traf Torjäger Weghorst per Kopfball die Querlatte.

Ein erster erfolgversprechender Angriff der Gäste in der 24. Minute beendete diese Spielphase. VfL-Torhüter Koen Casteels war bei einem Kopfball von Lammers gefordert.

Angekurbelt von Daichi Kamada und Kostic wurden die Frankfurter Offensivbemühungen nun zusehends zielstrebiger. Sieben Minuten vor der Eintracht-Führung stoppte Mbabu auf der rechten Seite den antrittsstarken Kostic in letzter Sekunde. Der bis dahin eher schweigsame Glasner, im Sommer durchaus in Unfrieden vom VfL geschieden, trieb seine neuen Schützlinge nun lautstark nach vorne.

VfL dreht spät auf

In der Halbzeitpause reagierte van Bommel auf den Rückstand und ersetzte Renato Steffen bei dessen 100. Bundesligaspiel durch den offensivstärkeren Lukas Nmecha. Am Ablauf der Begegnung in der Volkswagen-Arena änderte dies vorerst wenig. Die Partie blieb weitgehend ausgeglichen, unterbrochen nur durch eine weitere vergebene Großchancen von Weghorst (56.).

Doch zum Schwung der ersten 20 Spielminuten fanden die Wölfe weiterhin nicht zurück. Erst nach reichlich einer Stunde wuchs wieder der Druck auf das Frankfurter Tor.

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