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"Brazzo hat sich damit keinen Gefallen getan"

Basler schaltet sich in Salihamidzic-Zorc-Streit ein

18.09.2021 12:16
Mario Basler schaltete sich in den Streit zwischen Salihamidzic und Zorc ein
© Lakomski/Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Mario Basler schaltete sich in den Streit zwischen Salihamidzic und Zorc ein

Der Zoff zwischen Hasan Salihamidzic vom FC Bayern und Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc zieht weiter seine Kreise. Nun schaltete sich Ex-Profi Mario Basler in die Debatte ein.

"Ich glaube, Brazzo hat sich damit keinen Gefallen getan, Michael hat cool darauf reagiert", sagte Basler im "Sport1"-Podcast "Meine Bayern-Woche".

Den gesamten verbalen Schlagabtausch bezeichnete der 52-Jährige als "ein bisschen überflüssig", vermutet aber "einen gewissen Hintergrund" hinter der Attacke von Salihamidzic.

Der Sportvorstand hatte kritisiert, dass BVB-Kapitän Reus während der Länderspielpause verletzungsbedingt von der Nationalmannschaft abgereist war und wenige Tage später in Dortmunds Startelf beim Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen (4:3) gestanden hatte.

"Es ist schon manchmal verwunderlich. Unsere Spieler bleiben da und spielen immer. Es ärgert mich schon ein bisschen, es ist ja nicht das erste Mal", sagte der Bayern-Funktionär bei "Sky". Zorc konterte daraufhin gegenüber dem "kicker": "Salihamidzic sollte seine Klappe halten und sich zu den Themen vom FC Bayern äußern. Was glaubt er eigentlich, wer er ist?"

Als zu heftig empfindet Basler die Wortwahl der beiden nicht. "Als Uli Hoeneß noch da war, gab es andere Ansagen und Wortwahlen. Das jetzt war entspannt", so der zweifache deutsche Meister, der Salihamidzic und Zorc nahelegte: "Jeder soll bei sich bleiben, Brazzo bei Bayern und Michael kümmert sich um Borussia Dortmund."


Mehr dazu: "Erst denken, dann sprechen": Salihamidzic in der Kritik


Zuletzt hatte Salihamidzic schon Kritik von Michael Rummenigge einstecken müssen. Seine Aussage sei nicht zu Ende gedacht. "Er hat ein bisschen was vergessen: Thomas Müller ist auch angereist und verletzt abgereist und hat dann gegen Leipzig und Barcelona gespielt. Das hat er dann mit Reus verglichen. Man darf aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Erst denken, dann sprechen", so der Bruder von Ex-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

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