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"Ich leide seit einiger Zeit an Schlaflosigkeit"

Biathlon-Star Wierer kämpft mit massiven Problemen

17.09.2021 12:53
Klagt vor dem Biathlon-Winter über Probleme: Dorothea Wierer
© Harald Deubert via www.imago-images.de
Klagt vor dem Biathlon-Winter über Probleme: Dorothea Wierer

Die zweifache Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin Dorothea Wierer plagen rund zwei Monate vor dem Start der Winter-Saison nach eigener Aussage massive körperliche Probleme.

"Ich leide seit einiger Zeit an Schlaflosigkeit, ich schlafe seit drei Wochen sehr wenig. Ich werde sobald wie möglich in ein Krankenhaus gehen und einige Untersuchungen durchführen lassen", sagte die 31-Jährige nach ihrem Sieg im Sprint bei den italienischen Rollski-Meisterschaften gegenüber "Fondo Italia". "Das einzige, womit ich zufrieden bin, ist das Ergebnis, nicht das Rennen. Ich spüre, wie mein Körper ein bestimmtes Niveau erreicht, und dann nicht mehr weiter kann."

Neu sind diese Beschwerden für Wierer nicht. "Ich hatte auch in der Vergangenheit schon Phasen, in denen es schwierig für mich war, zu schlafen. Aber im Moment ist es sehr hart. Ich habe versucht, durchzuhalten. Aber ab einem bestimmten Punkt muss man seinem Körper dann auch Ruhe gönnen."

Letztes Jahr habe sie im Sommer um die gleiche Zeit ebenfalls Probleme gehabt, sagte Wierer, "aber damals habe ich den Fehler gemacht, einfach weiter zu trainieren. Deswegen werde ich mich jetzt richtig ausruhen, wieder mehr schlafen und alles in die Reihe bringen".

Dorothea Wierer freut sich über Rückkehr der Biathlon-Fans

Die Weltklasse-Skijägerin, die auch bei den Olympischen Winterspielen in Peking (4. Februar bis 20. Februar 2022) zu den heißen Medaillen-Kandidatinnen zählt, erklärte weiter: "Wir Athleten neigen dazu, uns schuldig zu fühlen, wenn wir Pausen einlegen. Aber das ist falsch, wir sind keine Maschinen."

Positiv bewertete Wierer die Rückkehr der Zuschauer an die Biathlon-Strecken nach den Corona-bedingten "Geisterrennen" im vergangenen Weltcup-Winter. "Das ist eine schöne Sache. Wir haben die Fans sehr vermisst", sagte die dreimalige Weltmeisterin.