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"Ich habe alles dazu gesagt"

Zorc äußert sich erneut zum Bayern-Zoff

15.09.2021 18:42
Spricht erneut über den Zoff mit dem FC Bayern: BVB-Sportdirektor Michael Zorc
© Revierfoto via www.imago-images.de
Spricht erneut über den Zoff mit dem FC Bayern: BVB-Sportdirektor Michael Zorc

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc will nach dem heftigen verbalen Schlagabtausch mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic vom FC Bayern kein weiteres Öl ins Feuer gießen.

"Es ist ein Randthema, ich habe alles dazu gesagt", sagte der BVB-Manager vor dem Champions-League-Auftakt bei Besiktas am "DAZN"-Mikrofon. Einen Austausch mit der Führungsetage des deutschen Rekordmeisters habe es nicht gegeben, so Zorc.

Salihamidzic hatte den Dortmunder Kapitän Marco Reus in einer "Sky"-Sendung scharf für dessen verletzungsbedingte Abreise von der Nationalmannschaft während der zurückliegenden Länderspielphase kritisiert, insbesondere, weil Reus wenige Tage später im Bundesligaspiel bei Bayer Leverkusen wieder in der Startelf gestanden hatte. Zorc hatte dem Bayern-Sportvorstand daraufhin via "kicker" empfohlen, er solle "die Klappe halten".

Im Hinblick auf das sportliche Geschehen formulierte Zorc vor dem Besiktas-Spiel die Erwartungen des BVB an die neue Saison der Königsklasse: "Unser Ziel ist, die Gruppenphase zu überstehen und dann so weit zu kommen, wie möglich."

BVB: "Wir müssen uns noch weiterentwickeln ..."

Lob zollte Zorc der zuletzt stark aufspielenden Offensivabteilung der Borussia: "Dass wir eine gute Offensive haben, das wissen wir. Aber wir freuen uns natürlich, dass wir drei, vier Tore schießen können und Rückstände aufholen können. Wir können immer treffen. Das ist wichtig."


Im Hinblick auf die Dortmunder Defensivschwächen äußerte Zorc: "Natürlich können wir uns nicht immer drei Gegentore leisten, wie zuletzt in Leverkusen. Wir müssen uns noch weiterentwickeln, was die Restverteidigung angeht, wenn wir offensiv spielen."

Die Arbeit des neuen Trainers Marco Rose in seinen ersten Wochen bei den Schwarz-Gelben sieht Zorc positiv. "Er passt zu Dortmund und mit seiner Spielphilosophie auch sehr gut zum BVB", sagte der 59-Jährige.

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