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Hertha-Trainer Dárdai erwartet keinen "Wunderkick"

15.09.2021 15:13
Hertha-Trainer Pál Dárdai erwartet harte Arbeit
© Frank Hoermann / SVEN SIMON via www.imago-images.d
Hertha-Trainer Pál Dárdai erwartet harte Arbeit

Trainer Pál Dárdai von Hertha BSC erwartet im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth "keinen Wunderkick".

"Wir wollen gewinnen, aber dafür müssen wir alles mobilisieren. Ich erwarte einen Arbeitssieg", sagte der Ungar vor dem Duell gegen den Aufsteiger am Freitag (20:30 Uhr).

Der ganz große Druck lastet nach dem ersten Saisonsieg beim VfL Bochum (3:1) nicht mehr auf den Berlinern. Trotzdem warnte Dárdai vor dem Gegner, der "aggressiv" spiele und "die Mitte zumacht". Aber: "Wir sind vorbereitet."

Dárdai setzt im Mittelfeld erneut auf Suat Serdar, der gegen Bochum überragt und einen Doppelpack erzielt hatte. "Er hat die Qualität, um für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen", sagte Dárdai über den Ex-Schalker, der das letzte seiner vier Länderspiele vor einem Jahr bestritt: "Torgefahr, Laufbereitschaft, Spielfähigkeit - das ist alles schön, muss aber regelmäßig so sein." 

Auch Geschäftsführer Fredi Bobic erhofft sich von Serdar noch mehr Konstanz und eine stärkere Persönlichkeitsentwicklung, "dann ist sein Weg sehr goldig", meinte Bobic, "denn er bringt alles mit, was man auf dieser Position braucht".

Personell muss Hertha auf die angeschlagenen Rune Jarstein, Jordan Torunarigha und Lukas Klünter verzichten. Ob Marton Dárdai und Krzysztof Piatek, die nach ihren Verletzungen wieder im Training zurück sind, im Kader stehen, ließ Dárdai offen. "Ich muss mir noch einige Werte anschauen", sagte er: "Wir wollen da kein Eigentor machen."

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