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So lange will der Stürmer des FC Bayern noch spielen

Lewy verrät Karriereplan - Zusammenspiel mit Messi?

15.09.2021 08:11
Robert Lewandowski vom FC Bayern will noch mindestens vier Jahre spielen
© Markus Fischer via www.imago-images.de
Robert Lewandowski vom FC Bayern will noch mindestens vier Jahre spielen

Obwohl Robert Lewandowski bereits 33 Jahre alt ist, denkt der Stürmer des FC Bayern noch lange nicht ans aufhören. In einem Interview mit der "Sport Bild" verriet der Pole nun seinen Karriereplan, sprach über die Münchner Neuzugänge und Trainer Julian Nagelsmann sowie ein mögliches Zusammenspiel mit Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo.

"Meine Werte mit 33 sind besser als je zuvor. Nicht nur die Fitness, alle Messungen auf dem Platz sind so gut wie nie", sagte Lewandowski und betonte: "33 ist nur eine Zahl. Bei mir zeigt sie nicht, wie alt ich wirklich bin."

Daher kommt ein Karriereende für den Goalgetter noch keinesfalls in Frage. "Körperlich bin ich fit, die Mentalität habe ich ebenfalls. Vielleicht kann ich die Latte weiter nach oben schieben. Ich bin mir sicher, dass ich noch mindestens vier Jahre spielen kann", so Lewandowki: "Und danach will ich sehen, wie es mir geht, wie lange meine Karriere noch andauern kann."

Lewandowski will die nächste Stufe erreichen

Dabei will sich der Nationalspieler spielerisch sowie persönlich weiterentwickeln und sogar seine Torquote hinten anstellen. "Fünf Tore mehr oder weniger spielen keine große Rolle: Wichtiger ist mir meine Spielweise", sagte er: "Ich kann andere Dinge auf das Feld bringen als allein Tore und Abschlüsse. Ich will meine Mitspieler in Szene setzen, kombinieren. Das ist für mich die nächste Stufe."

Als Beispiel brachte der Bundesliga-Torschützenkönig eine Szene vom 5:0-Heimsieg gegen Hertha BSC an: "Einen Pass durch die Beine lassen, damit hinter mir Thomas trifft." Auch im Länderspiel mit Polen gegen Albanien (4:1) hatte "Lewa" kürzlich mit einer herausragenden Vorlage geglänzt.

"Ich muss nicht immer der sein, der am Ende steht und nur auf die eigene Torstatistik guckt", betonte der Bayern-Profi: "Ich weiß, dass ich davon profitiere, wenn die Mannschaft gut spielt. Und genauso umgekehrt." Sein Hunger auf Tore sei aber nach wie vor vorhanden: "Aber keine Sorge: Tore sind schon weiter großgeschrieben in meinem Kopf." Beim überzeugenden 3:0-Auftaktsieg am Dienstag in der Champions League beim FC Barcelona erzielte Lewandowski einen Doppelpack (56. und 85.).

Das sagt Lewy über Nagelsmann, Upamecano und Sabitzer

Lewandowski zog zudem ein positives Fazit aus den ersten Monaten der Zusammenarbeit mit dem neuen Bayern-Trainer Julian Nagelsmann. "Julian hat eine konkrete Idee, einen Plan für seine Taktik. Wir sprechen sehr viel über die taktischen Feinheiten und trainieren das wirklich oft", sagte er: "Auf dem Platz wird es Monat für Monat besser werden, die Zeit arbeitet für uns."

Auch von den ebenfalls von RB Leipzig gekommenen Spielern Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer ist Lewandowski überzeugt. "Dayot kann uns sehr helfen, er gibt uns Stabilität in der Defensiv-Linie, ist ein sehr guter Junge mit Riesenpotenzial", lobte der Angreifer. Auch Sabitzer sei "ein sehr guter Spieler". Beide Neuzugänge "waren aus meiner Sicht sinnvoll und verbessern die Qualität", meinte Lewandowski.

"Vielleicht hätte ich Messis Pässe besser verwerten können"

In dem Interview äußerte sich Lewandowski auch zu den spektakulären Wechseln von Lionel Messi zu Paris Saint-Germain und Cristiano Ronaldo zu Manchester United.

"Das war eine verrückte Zeit. Alle dachten, dass Covid den Markt bremst. Es hätte niemand gedacht, dass diese großen Namen im Sommer den Verein wechseln." Der Weltfußballer des Jahres 2020 habe im Fußball noch nie so eine komische und ereignisreiche Zeit erlebt.

Die Idee, mit Messi oder Ronaldo zusammenzuspielen bezeichnete Lewandowski als "interessant". "Vielleicht hätte ich Messis Pässe besser verwerten können und wäre mir mit Ronaldo zu oft im Zentrum in die Quere gekommen. Aber im Detail habe ich das noch nicht analysiert", so der Routinier.

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