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"Es haben sich alle Parteien wieder beruhigt und abgekühlt"

Kahn spricht über BVB-Zoff - Bayern-Star vor Verlängerung

14.09.2021 22:17
BVB-Zoff spielte beim FC Bayern laut Oliver Kahn "keine große Rolle"
© kolbert-press/Christian Kolbert via www.imago-imag
BVB-Zoff spielte beim FC Bayern laut Oliver Kahn "keine große Rolle"

Vorstandschef Oliver Kahn hat eine baldige Verkündung der Vertragsverlängerung von Nationalspieler Leon Goretzka beim FC Bayern in Aussicht gestellt. Den von Sportvorstand Hasan Salihamidzic begonnenen Konflikt mit dem BVB kommentierte der neue Bayern-Boss nüchtern.

"Es sieht sehr positiv aus", sagte Kahn vor der Champions-League-Partie beim FC Barcelona bei "Amazon Prime Video" in Bezug auf Goretzka. Dass die Einigung bereits perfekt sei, wollte der Klub-Chef des FC Bayern nicht bestätigen.

Der "kicker" hatte zuletzt berichtet, der deutsche Fußball-Rekordmeister und der 26-Jährige würden ihre Zusammenarbeit bis 2026 fortsetzen. Goretzkas ursprünglicher Vertrag läuft noch bis zum Saisonende.

Der 26-Jährige, der sein Handwerk in der Jugend des VfL Bochum erlernte, wechselte 2018 ablösefrei vom FC Schalke 04 zum FC Bayern. Seitdem bestritt er 117 Pflichtspiele für das Team aus der bayerischen Landeshauptstadt.

BVB-Zoff spielte "keine große Rolle" beim FC Bayern

"Keine große Rolle" habe beim FC Bayern die Attacke von Hasan Salihamidzic gegen BVB-Kapitän Marco Reus gespielt, erklärte Kahn. "Es haben sich alle Parteien wieder beruhigt und abgekühlt. Jetzt können wir zur Tagesordnung übergehen." 


Salihamidzic hatte kritisiert, dass Reus verletzungsbedingt von der Nationalmannschaft abgereist war und wenige Tage später in der Startelf des BVB gegen Bayer Leverkusen gestanden hatte. Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hatte Salihamidzic daraufhin im "kicker" empfohlen, er solle "die Klappe halten".

Kahn äußerte sich auch zum aktuellen Standing des FC Bayern im europäischen Fußball: "In der UEFA-Rangliste der Klub-Koeffizienten sind wir die absolute Nummer eins. Das haben wir uns in den letzten Jahren erarbeitet. Aber es ergibt keinen Sinn, Rückschlüsse aus der Vergangenheit zu ziehen. Wir müssen jetzt wieder zeigen, dass wir zu den Top 3 in Europa gehören."

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