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Kritik an Marco Reus "sehr positiv" bewertet?

Medien: FCB-Bosse nach Attacke zufrieden mit Salihamidzic

14.09.2021 21:30
Sorgte für neuen Zoff zwischen dem FC Bayern und dem BVB: Hasan Salihamidzic
© Markus Ulmer via www.imago-images.de
Sorgte für neuen Zoff zwischen dem FC Bayern und dem BVB: Hasan Salihamidzic

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat seine Position beim FC Bayern durch die Kritik an Borussia Dortmunds Kapitän Marco Reus offenbar deutlich gestärkt.

Die "Abteilung Attacke" beim FC Bayern läuft wieder auf Hochtouren: "Es ärgert mich schon ein bisschen, es ist ja nicht das erste Mal", sagte Hasan Salihamidzic bei "Sky".

Seine Kritik bezog der Münchner Sportvorstand auf Marco Reus, genauer gesagt darauf, dass der Offensivspieler erst verletzungsbedingt von der Nationalmannschaft abgereist war und wenige Tage später in der Startelf des BVB für das Gastspiel bei Bayer Leverkusen gestanden hatte.

Die Reaktion aus Dortmund war heftig. Salihamidzic sollte "seine Klappe halten und sich zu den Themen von Bayern München äußern", polterte BVB-Sportdirektor Michael Zorc im "kicker". "Was glaubt er eigentlich, wer er ist?"

FC Bayern: BVB-Attacke "sehr positiv" bewertet

Deutlich besser soll Salihamidzics Attacke gegen einen der wichtigsten Akteure des langjährigen Kontrahenten intern beim deutschen Rekordmeister angekommen sein.

"Sehr positiv" habe die Führungsriege des FC Bayern die meinungsstarken Aussagen des Bosniers registriert, berichtet "Sport1" unter Berufung auf eigene Informationen. Salihamidzic habe sich nach Ansicht der Bosse "gut verkauft".

Mehr Rückendeckung verschaffte dem in der Vergangenheit dort nicht immer unumstrittenen Ex-Profi die Affäre demnach auch in der Kabine.

Marco Reus "nicht berührt" von Salihamidzic-Kritik

Reus hatte den verbalen Frontalangriff aus dem Süden der Republik betont gelassen kommentiert. "Klar habe ich das mitbekommen. Es hat mich im Wesentlichen aber nicht berührt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Auftaktspiel des BVB in der Champions League bei Besiktas.


Salihamidzic selbst hat sich nach seiner gelungenen Finte offenbar selbst einen Maulkorb verpasst. Auf "Bild"-Nachfrage wollte er sich genauso wenig noch einmal zu den Geschehnissen äußern wie Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn.

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