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Mick vs. Mazepin! Eskalations-Gefahr fährt immer mit

Schumacher rechnet mit weiteren Zwischenfällen bei Haas

16.09.2021 07:22
Nikita Mazepin (l.) und Mick Schumacher im Rad-an-Rad-Duell in Monza
© HOCH ZWEI via www.imago-images.de
Nikita Mazepin (l.) und Mick Schumacher im Rad-an-Rad-Duell in Monza

Mittlerweile vergeht fast kein Wochenende mehr in der Formel 1, an dem die beiden Rookies Mick Schumacher und Nikita Mazepin nicht aneinandergeraten. Die beiden Haas-Piloten streiten im unterlegenen Boliden um die interne Vorherrschaft. Zuletzt immer wieder über die erlaubten Limits hinaus. 

In Monza kam es zum wiederholten Male zur Berührung zwischen den beiden Neulingen. Letztlich pilotierte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher seinen Haas als 15. ins Ziel, während Mazepin beim Großen Preis von Italien ausschied. 

Trotz des Ausfalls schien der Leistungsunterschied zwischen dem 22-jährigen Deutschen und dem gleichaltrigen Russen zuletzt kleiner zu werden. Auch "Sky"-Experte Ralf Schumacher, Micks Onkel, erkannte in seiner Kolumne: "Man muss schon zugestehen, dass Nikita ein ganz gutes Wochenende hatte. Dass er Auto fahren kann, hat er in der Formel 2 bewiesen, aber er hat eine sehr unglückliche Art."

Die bisherigen Rennduelle sprechen mit 12:2 für Schumacher gegen Mazepin noch eine sehr deutliche Sprache. Das könnte sich in den kommenden Monaten aber noch etwas verschieben, glaubt auch Ralf Schumacher.

Ralf Schumacher mit Lob für seinen Neffen Mick

"Ich glaube, es wird zwischen den beiden aber hart bleiben. Nikita will unbedingt beweisen, dass er besser ist als Mick. Er ist ja auch der Einzige, gegen den er fahren kann, das gilt für Mick genauso. [...] Das wird ein spannendes Thema bleiben und dadurch ist es eine große Herausforderung für Teamchef Günther Steiner."

Lob vom 46-Jährigen gab es für seinen Neffen Mick Schumacher neben seiner bisherigen fahrerischen Leistung im unterlegenen Haas auch für sein Verhalten und Auftreten innerhalb des Teams: "Mick verhält sich in dieser Situation sehr gut. Er hat es nicht leicht im Team, weil Nikitas Vater aufgrund des Sponsorings schon eine dominante Rolle einnimmt, das sieht man auch am Verhalten des Teamchefs. Mick ist auf der Strecke fast immer der Schnellere und das deutlich. Er kann sich schnell auf Situationen einstellen, ist zweikampfstark ohne große Berührungen. Es läuft alles nach Plan. Er macht einen guten Job", stellte Ralf Schumacher fest. 

Ob und wie es mit dem Fahrerduo Schumacher/Mazepin in das nächste Jahr gehen wird, ist derzeit noch nicht final geklärt. In den letzten Wochen hatte es immer wieder Spekulationen über die Formel-1-Zukunft Schumachers gegeben. >> Mehr dazu: Schumacher-Bekanntgabe nach Monza?