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Javier Tebas attackiert PSG

LaLiga-Boss: Real könnte Haaland und Mbappé kaufen

13.09.2021 16:54
Kylian Mbappé von PSG und Erling Haaland (r.) vom BVB sollen das Interesse von Real Madrid geweckt haben
© RHR-FOTO / Dennis Ewert via www.imago-images.de
Kylian Mbappé von PSG und Erling Haaland (r.) vom BVB sollen das Interesse von Real Madrid geweckt haben

Als Präsident der spanischen Primera División gehört Javier Tebas zu den absoluten Schwergewichten im Weltfußball. Nun hat sich der 59-Jährige zu den aktuellen Entwicklungen rund um den Sport geäußert. Vor allem bei Paris Saint-Germain und Borussia Dortmund wird man ganz genau hingehört haben.

Auf der SIGA Sport Integrity Week 2021 hat Tebas den französischen Top-Klub Paris Saint-Germain attackiert und den spanischen Branchenriesen Real Madrid in Schutz genommen. 

"Wir müssen vorsichtig sein. Es gibt gute und es gibt schlechte Einflüsse", warnte Tebas laut "AS". Real Madrid gehört für Tebas dabei zu den guten Vertretern. Der Klub erhalte keine "Subventionen oder aufgeblähte Sponsoren-Verträge", sondern verfüge nur über das Geld, das sie selber generieren. "Das ist legitim", erläuterte der LaLiga-Chef. 

"Was sie machen, ist ökonomisch unmöglich"

Paris Saint-Germain, das Großteile seines enormen Kapitals quasi vom Emirat Katar bekommt, sorge hingegen für eine "falsche Inflation". "PSG zahlt 500 Millionen Euro an Gehältern und hat 400 Millionen Euro aufgrund der Corona-Pandemie verloren. Sie haben 50 Prozent ihres Wertes verloren. Was sie machen, ist ökonomisch unmöglich", konkretisiert Tebas.

PSG hat im Sommer unter anderem die Topstars Lionel Messi, Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Georginio Wijnaldum und Achraf Hakimi unter Vertrag genommen, angeblich für teils astronomische Gehälter. Auf der anderen Seite soll der Verein eine Mega-Offerte aus Madrid für Kylian Mbappé abgelehnt haben.

"Es ist nicht zu verstehen, dass jemand 400 Millionen Euro verliert und 500 Millionen Euro an Gehältern zahlt und dann in der Lage ist, Offerten wie die für Mbappé abzulehnen", zeigt sich Tebas überrascht.

Ebenso überraschend ist hingegen, wie der Liga-Boss die Möglichkeiten von Real Madrid einschätzt: "Sie haben Spieler für 200 Millionen Euro verkauft. Sie haben das Geld auf der Bank, Mbappé und Haaland zu kaufen."

Den Königlichen wird seit Langem Interesse an Mbappé und BVB-Stürmer Erling Haaland nachgesagt. Für Mbappé soll Real in diesem Sommer sogar 200 Millionen Euro geboten, aber gescheitert sein. 2022 dürfte der Franzose ablösefrei zu den Spaniern wechseln, dann jedoch ein irres Gehalt kassieren.


Mehr dazu: Mbappé winkt Mondgehalt bei Real Madrid


Haaland darf Dortmund im kommenden Sommer angeblich für etwa 75 Millionen Euro verlassen. Der Verdienst des Norwegers dürfte ebenfalls fürstlich ausfallen. 

Zudem auffallend: Statt für 200 Millionen Euro verkaufte Real Spieler für "nur" 75 Millionen Euro und investierte etwa 30 Millionen Euro dieser Einnahmen für Eduardo Camavinga. Tebas Rechnung erscheint damit extrem positiv ausgelegt.

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