powered by powered by N-TV
Heute Live
sport.de - powered by powered by N-TV
powered by Formel1.de

Kein Podestplatz in Monza möglich?

Italien-GP war "schwierig" für Ferrari

13.09.2021 14:46
Kein Formel-1-Podest für Charles Leclerc in Monza
© HOCH ZWEI via www.imago-images.de
Kein Formel-1-Podest für Charles Leclerc in Monza

Was, wenn Charles Leclerc vor Red-Bull-Fahrer Sergio Pérez geblieben wäre? Hätte es dann vielleicht ein Ferrari-Podium beim Ferrari-Heimspiel in der Formel 1 in Monza geben können?

Leclerc selbst glaubt nicht daran. Er meint, der Italien-Grand-Prix 2021 sei "schwierig" gewesen für sein Team, und eine echte Top-3-Chance habe praktisch nicht bestanden.

Vielmehr habe er mit P4 das für Ferrari maximal Mögliche erreicht: "Ich habe nicht den Eindruck, dass mir viele Fehler unterlaufen sind. Das ist immer gut. Und meine Runden waren wirklich auf den Punkt. Mit meiner Leistung bin ich daher zufrieden."

Die Ferrari-Pace sei im Rennen sogar "ziemlich gut" gewesen. Mit einem Schönheitsfehler: "Wir mussten mit viel Abtrieb auf der Vorderachse fahren, um gut dabei zu sein. Das machte das Auto im Rennen schwierig zu fahren." Hinzu kam das Leistungsdefizit des Ferrari-Motors, was die Ferrari-Fahrer auf den Geraden angreifbar machte.

Pérez überholt Leclerc, aber abseits der Strecke ...

Und so ging auch Pérez an Leclerc vorbei, allerdings auf kontroverse Art und Weise: Kurz nach der Safety-Car-Phase überholte der Red-Bull-Fahrer in der Della-Roggia-Schikane, allerdings verließ Perez dabei die Strecke und kürzte ab.

Leclerc ging daher davon aus, dass Pérez ihm die Position zurückgeben würde. Das war aber nicht der Fall. "Und das hat mich überrascht", meint Leclerc. "Ich hatte ihm Platz gelassen, war in der Kurvenmitte extra vom Gas gegangen. Und dann sah ich ihn neben der Strecke. Das hat mich etwas irritiert. Dabei war ich sicher, er würde mich wieder durchlassen."

Die Sportkommissare bewerteten die Szene ähnlich und verhängten eine fünfsekündige Zeitstrafe gegen Pérez, die den Red-Bull-Fahrer schließlich ein Top-3-Ergebnis kostete.

Leclerc: Pérez wäre eh durchgekommen

Leclerc aber glaubt: Pérez hätte ihn so oder so wieder gekriegt. "Es wäre zumindest schwierig geworden, ihn hinter mir zu halten", sagt Leclerc. "Red Bull war im dritten Sektor richtig stark. Wir waren hingegen eher leichte Beute."

"Andererseits weiß man nie: Am Ende waren wir noch sehr schnell unterwegs, stärker als erwartet. Es wäre aber trotzdem schwierig geworden."