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Rummenigge enthüllt: So nah war Lewandowskis Real-Wechsel

13.09.2021 09:42

In der Vergangenheit wurde Robert Lewandowski immer wieder mit einem Abschied vom FC Bayern in Verbindung gebracht. Vor allem die Lockrufe aus Madrid sollen den Superstar hellhörig gemacht haben. Aber wie nah war ein Wechsel des Polen zu Real wirklich? 

Ein Abgang von Robert Lewandowski ist wohl das Schlimmste, was dem FC Bayern passieren könnte. Genau aus diesem Grund blockten die Münchner in der Vergangenheit auch sämtliche Abwerbeversuche der Konkurrenz rigoros ab. Vor allem Real Madrid soll mehrmals heftig mit dem Polen geflirtet, sich dabei aber stets eine Watschn vom Rekordmeister abgeholt haben.

Im Interview mit der spanischen Zeitung "AS" verriet Ex-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge, dass Lewandowskis Name vielleicht in den Medien, nicht aber in seinen persönlichen Gesprächen mit Real-Boss Florentino Pérez gefallen ist. "In keiner unserer Diskussionen hat er seinen Namen erwähnt", sagte 65-Jährige.

Pérez kenne ihn sehr gut und wisse, "dass ein Spieler wie Lewandowski nicht verkauft wird", erklärte Rummenigge, dass eine Anfrage für den Polen schlicht und ergreifend überflüssig gewesen wäre.

"Ich habe immer gesagt, dass die beiden besten Verpflichtung, die ich in 30 Jahren als Vorstand gemacht habe, er [Lewandowski] und Neuer waren. Der Beste hinten und der Beste vorne. Ohne sie wären die jüngsten Erfolge unmöglich gewesen", hob der ehemalige Präsident des Rekordmeisters den unschätzbaren Wert des Duos hervor.

FC Bayern lehnte Rekordsumme für Ribéry ab

Ähnlich erfolglos wie bei Lewandowski verliefen übrigens auch die königlichen Abwerbeversuche für Franck Ribéry im Jahr 2008.

"Wir wollten eine Message an die Fußballwelt senden. Sie haben uns für Ribéry 75 Millionen Euro geboten, was zu dieser Zeit jeden Rekord gebrochen hätte. Wir haben uns zusammengesetzt, darüber diskutiert und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass wir ihn weder für diese Summe noch für mehr verkaufen", erinnerte sich Rummenigge an den Fall.


Die Absicht sei gewesen, der Welt zu zeigen, dass die Bayern kein Klub seien, der kauft oder verkauft. "Es war ein klares Signal an die anderen Klubs und Spieler, die ab da verstanden haben, dass Verträge hier unterschrieben werden, um erfüllt zu werden", so Rummenigge.

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