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Großverdiener sollen von der Gehaltsliste

So will Schalke den Punkteabzug abwenden

25.08.2021 18:39
Dem FC Schalke 04 droht ein Punkteabzug
© Mika Volkmann
Dem FC Schalke 04 droht ein Punkteabzug

Beim FC Schalke 04 läuft es nicht nur sportlich unrund. Auch finanziell steckt der Revierklub in Nöten. So tief, dass sogar ein Punkteabzug droht. Dieses Szenario soll mit Verkäufen einiger Großverdiener verhindert werden.

Der FC Schalke 04 muss seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bis zum 15. September nachweisen. Angesichts des Schuldenbergs von 217 Millionen Euro ein schwieriges Unterfangen.

Sollte Schalke den Wirtschaftsnachweis nicht vorlegen können, droht ein Abzug von sechs Punkten. Das wäre nach dem schlechten Saisonstart mit gerade einmal vier Zählern aus vier Spielen besonders bitter.

Im Juli hatte Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers noch betont, dass Schalke die Auflagen fristgerecht erfüllen kann. "Ich kann Stand heute sagen: Wir werden es schaffen, die Auflagen bis zum 15. September zu erfüllen. Einen Punktabzug werden wir verhindern", sagte sie der "Sport Bild".

Laut dem Magazin will Schalke dieses Horror-Szenario verhindern, indem Großverdiener von der Gehaltsliste gestrichen werden. Mit Omar Mascarell und Matija Nastasic haben bereits zwei der besagten Spieler die Königsblauen verlassen.

Den Spanier zieht es zu LaLiga-Vertreter FC Elche, eine Ablöse streicht S04 allerdings nicht ein. Nastasic wechselte zur AC Florenz. Über die Höhe der Ablösesumme ist nichts bekannt. "WAZ" spekulierte unlängst, dass Schalke wohl keinen hohen Betrag gefordert hat und kompromissbereit war.

Wo wird Schalke Harit und Kabak los?

Auch Amine Harit, der rund 3,5 Millionen Euro Gehalt kassiert, soll Schalke noch den Rücken kehren. Dem Bericht zufolge erhofft sich der Revierklub zehn Millionen Euro Ablöse, der FC Villarreal und Galatasaray werden als Abnehmer gehandelt.

Auch Ozan Kabak (2,5 Millionen Euro Gehalt) soll noch verscherbelt werden. Allerdings ist unwahrscheinlich, dass Schalke die 15 Millionen Euro, die 2019 an den VfB Stuttgart gezahlt wurden, wieder reinbekommt. Zuletzt hat der Zweitligist eine Offerte für den Innenverteidiger allerdings abgelehnt.

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