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Nach Sonderlob von Mercedes-Teamchef Wolff

Wie Nyck de Vries über seine Formel-1-Chancen denkt

12.08.2021 09:19
Nyck de Vries fährt für Mercedes in der Formel E, hat aber auch ein Auge auf die Formel 1
© via www.imago-images.de
Nyck de Vries fährt für Mercedes in der Formel E, hat aber auch ein Auge auf die Formel 1

Mercedes-Teamchef Toto Wolff legte sich fest: Er glaubt, sein aktueller Formel-E-Fahrer Nyck de Vries hat das Zeug dazu, Stammfahrer in der Formel 1 zu sein. Und wie denkt der Formel-2-Champion von 2019 selbst darüber?

De Vries betont: Er wisse auch nicht mehr als das, was in der Presse zu lesen sei, fühle sich aber "privilegiert und geehrt", ein Thema für die Formel 1 zu sein.

"Andererseits", sagt de Vries, "bin ich wirklich sehr zufrieden damit, wo ich bin." Und damit meint er sein Cockpit in der Formel E bei Mercedes, wo er vor dem finalen Rennwochenende der Saison 2021 auf Titelkurs liegt.

Und de Vries stellt klar: "Ich konzentriere mich darauf, die Formel E zu gewinnen. Das würde mir viel bedeuten. Und das hat Priorität für mich. Würde [der Titelgewinn] etwas für meine Zukunft verändern? Ich weiß es nicht."

"Unterm Strich geht es im Sport aber natürlich darum, Leistung zu zeigen. Du bist immer nur so gut wie dein jüngstes Rennen. Es spielt also keine Rolle, was ich in Zukunft mache. Der Gesamtsieg in der Formel E in diesem Jahr würde so oder so neue Türen öffnen und Möglichkeiten für die Zukunft schaffen", erklärt de Vries.

De Vries fährt zweigleisig: Formelauto und Prototyp

Was der Niederländer aktuell aber auf keinen Fall missen möchte, ist sein Engagement auf der Langstrecke. "Denn auch dort sehe ich eine tolle Zukunft vor mir", sagt de Vries.

Er bestreitet sowohl die Europäische Le-Mans-Serie (ELMS) als auch die Langstrecken-WM (WEC) im LMP2-Prototyp des G-Drive-Teams, startet 2021 zudem zum dritten Mal in seiner Karriere beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

Beides, Formel E und Langstrecke, stehe derzeit bei ihm klar auf der Poleposition. "Danach sehen wir dann, was die Zukunft bringt", meint de Vries.

Vielleicht einen Platz bei Williams in der Formel 1, wo Mercedes mit George Russell schon mal einen Nachwuchsfahrer platziert hat? Doch Williams betont: Man treffe die Fahrerentscheidungen für 2022 komplett selbst.