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Ü30-Achse hat bei Tim Walter keine Chance in Hamburg

Nach Terodde und Ulreich: Nächster HSV-Routinier vor Abgang

05.08.2021 07:50
Klaus Gjasula (r.) könnte den HSV in Kürze verlassen
© Oliver Ruhnke via www.imago-images.de
Klaus Gjasula (r.) könnte den HSV in Kürze verlassen

Die Verjüngungskur beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV hält wohl weiter an. Nachdem bereits Sven Ulreich (33 Jahre alt) den Klub in Richtung FC Bayern sowie Simon Terodde (33) in Richtung FC Schalke 04 verlassen haben und Aaron Hunt (34) keinen neuen Vertrag mehr beim HSV bekam, soll jetzt der nächste Ü30-Spieler gehen.

Wie der "kicker" am Donnerstag vermeldete, könnte Mittelfeld-Abräumer Klaus Gjasula die Hamburger schon in Kürze verlassen. Den 31-Jährigen soll es dem Medienbericht zufolge zum Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98 ziehen. Derzeit steht der 1,91-m-Hüne beim einstigen Bundesliga-Dino noch bis 2022 unter Vertrag. 

Gjasula stand am Mittwoch zwar zunächst wieder beim HSV auf dem Trainingsplatz, soll aber in den Planungen von Cheftrainer Tim Walter keinerlei Rolle mehr spielen.

Der Deutsch-Albaner fand seit seinem Wechsel zu den Rothosen im Sommer 2020 nie zu seiner Leistung, konnte die Rolle des Aggressive Leaders im Hamburger Mittelfeld nur zu selten ausfüllen. Schon unter Daniel Thioune brachte es Gjasula auf lediglich acht Startelfeinsätze in der abgelaufenen Saison. In der Bundesliga-Spielzeit 2019/2020, als er mit 17 gesehenen Gelben Karten einen neuen Rekord aufgestellt hatte, stand er noch in 29 Partien für seinen damaligen Klub SC Paderborn auf dem Rasen.

HSV: Wird auch der fünfte Ü30-Spieler noch verkauft?

Gjasula könnte dabei nicht der letzte Spieler der Ü30-Riege beim HSV sein, der noch abgegeben wird. Auch Innenverteidiger Toni Leistner kommt bisher unter Tim Walter kaum zum Zuge, ist für die Spielidee des neuen Linienchefs alles andere als eine Idealbesetzung. 

Ob der erneute Paradigmenwechsel in der Hansestadt letztlich von Erfolg gekrönt wird, lässt sich nach zwei Spieltagen noch nicht ablesen. Zum Start der 2. Bundesliga setzte es für den Hamburger SV zwar den vielversprechenden 3:1-Auswärtssieg beim FC Schalke. Nur eine Woche später folgte mit dem 1:1-Remis zu Hause gegen Aufsteiger Dynamo Dresden aber bereits der erste Rückschritt. 

Im DFB-Pokal geht es für den HSV am Sonntag zum Erstrunden-Duell zu Eintracht Braunschweig (ab 18:30 Uhr). 

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