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Gesamtpaket liegt in Münchner Chefetage zur Abstimmung vor

RB-Coach öffnet Tür für Sabitzer-Wechsel zum FC Bayern

08.08.2021 21:39
Der FC Bayern ist angeblich an Marcel Sabitzer von RB Leipzig interessiert
© motivio via www.imago-images.de
Der FC Bayern ist angeblich an Marcel Sabitzer von RB Leipzig interessiert

Der FC Bayern sucht noch einen Spieler für das zentrale Mittelfeld. Dabei sollen die Münchner Marcel Sabitzer von RB Leipzig ins Auge gefasst haben. Allerdings stehen einer möglichen Verpflichtung des Österreichers noch Hürden im Weg. Nun hat sich RB-Coach Jesse Marsch zu einem möglichen Abgang seines Schützlings geäußert.

Im Rahmen der offiziellen Leipziger Team-Präsentation am Sonntag wurde der US-Amerikaner auf Sabitzers Zukunft angesprochen. Die überraschend nebulöse Antwort des 47-Jährigen: "Dass Sabi geht, ist durchaus möglich. Er hat nur noch ein Jahr Vertrag – lasst uns sehen, was mit ihm passiert."

Laut "Bild" liegt die Entscheidung nun beim FC Bayern. Das Gesamtpaket, das eine Ablöse von mindestens 18 Millionen Euro umfassen würde, liege demnach "in der Vorstandsetage des Rekordmeisters zur Abstimmung vor", so das Boulevardblatt.

Noch am Donnerstag hatte der "kicker" behauptet, dass die Münchner Klubbosse bislang nicht ernsthaft über eine Verpflichtung des EM-Fahrers diskutiert hätten.

Ohne einen Verkauf mit entsprechendem Gegenwert, beispielsweise in Person von Corentin Tolisso, sei ein Sabitzer-Transfer in diesem Sommer sogar "ausgeschlossen". Informationen der "Süddeutschen Zeitung" gingen in eine ähnliche Richtung.

FC Bayern könnte von Sabitzers Vertragssituation profitieren

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte sich unlängst gegenüber "Sky" zur vertraglichen Situation Sabitzers geäußert und betont, es sei "auch Teil des Geschäfts, dass wir ganz gerne verlängern oder verkaufen und Spieler ungern irgendwann ablösefrei vom Hof ziehen lassen."

Fest steht: Will RB Leipzig noch eine nennenswerte Ablöse für seinen Spielführer kassieren, muss er in dieser Transferperiode abgegeben werden. Das könnte nicht zuletzt dem FC Bayern München in die Karten spielen.

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