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Rödl-Zukunft nach Olympia-Aus offen

03.08.2021 06:17
Bleibt Henrik Rödl Basketball-Bundestrainer?
© Tilo Wiedensohler via www.imago-images.de
Bleibt Henrik Rödl Basketball-Bundestrainer?

Bundestrainer Henrik Rödl steht nach dem Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Spielen vor einer ungewissen Zukunft beim Deutschen Basketball Bund.

Der Vertrag des 52-Jährigen läuft zum 31. August nach vier Jahren aus, eine Entscheidung über eine Verlängerung ist noch nicht gefallen. Dies bestätigte DBB-Präsident Ingo Weiss nach der 70:94-Niederlage gegen Europameister Slowenien.

"Wir werden jetzt erstmal nach Hause kommen, ein bisschen relaxen und Urlaub machen. Und dann werden wir uns zusammensetzen und Gespräche führen. Dann werden wir gucken, wie es weitergeht", sagte Weiss dem "Sport-Informations-Dienst" in Tokio. Mit Blick auf die nächsten Länderspiele im November werde es "relativ zeitnah" eine Entscheidung geben. "Es ist wichtig, dass wir relativ schnell und zügig, aber ohne Hektik und Schnellschüsse, alles regeln können", sagte Weiss.

Rödl meinte am Dienstag zu seiner Zukunft. "Ich werde jetzt ins Dorf zurückgehen und meine Sachen packen und die nächsten zwei, drei Tage bis zur Abfahrt genießen und dann gucken, wie es weitergeht. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, so Rödl: "Wir werden uns zusammensetzen, das haben wir so miteinander vereinbart."

Unter Rödl war die DBB-Auswahl erstmals seit 29 Jahren wieder in ein olympisches Viertelfinale eingezogen. Nach dem eindrucksvollen Sieg beim Qualifikationsturnier in Split/Kroatien war es der größte Erfolg seiner Trainerkarriere, nachdem das deutsche Team bei der WM 2019 in China mit Platz 18 noch enttäuscht hatte.

"Es muss einfach fair sein, dass wir jetzt erstmal nach Hause kommen und erstmal miteinander reden", sagte Weiss: "Und dann analysieren wir das, was wir miteinander gemacht haben. Und dann gucken wir, wie es weitergeht."

Weitere große Turniere fanden während Rödls Amtszeit nicht statt, da die eigentlich für 2021 vorgesehene EM wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr nach hinten verlegt worden war. In der Qualifikation für die EuroBasket 2022 spielte Co-Gastgeber Deutschland außer Konkurrenz mit.