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Spanien nach Drama weiter - Cunha trifft für Brasilien

31.07.2021 14:17
Die spanische Mannschaft zog ins Halbfinale bei Olympia ein
© Daniela Porcelli /SPP via www.imago-images.de
Die spanische Mannschaft zog ins Halbfinale bei Olympia ein

Dani Olmo trifft für Spanien, Matheus Cunha schießt Brasilien ins Halbfinale: Die beiden Topfavoriten des olympischen Fußballturniers stehen auch dank ihrer Bundesliga-Stars unter den letzten Vier.

Spanien gewann gegen die Elfenbeinküste mit 5:2 (2:2, 1:1) nach Verlängerung und darf weiter auf die zweite Goldmedaille nach 1992 hoffen. Brasilien, Sieger bei den Heim-Spielen 2016, setzte sich gegen Ägypten 1:0 (1:0) durch.

Im Halbfinale am Dienstag spielen die Spanier gegen Gastgeber Japan, der Neuseeland im Elfmeterschießen 4:2 bezwang, nach 120 Minuten hatte es 0:0 gestanden. Brasilien bekommt es mit Mexiko oder Südkorea zu tun, Hertha-Profi Cunha traf gegen Ägypten entscheidend (37.).

Die hoch eingeschätzten Spanier boten am Samstag erneut lange Zeit nur Minimalistenfußball, schon in der Gruppenphase hatte das Team nie mehr als ein Tor pro Spiel erzielt. Und danach sah es nun zunächst auch aus. Eric Bailly brachte die Elfenbeinküste früh in Führung (10.), RB Leipzigs Olmo glich nach einem Abwehrfehler aus (30.). In einem chancenarmen Spiel kam der Favorit gegen defensive Ivorer danach aber selten zum Abschluss.

Irre Schlussphase zwischen Spanien und der Elfenbeinküste

Erst in der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Max-Alain Gradel (90.+1) traf in der Nachspielzeit für die Elfenbeinküste, Rafa Mir (90.+3) gelang aber noch das 2:2, und auch in der Verlängerung war der eingewechselte Stürmer auffälligster Mann: Nach Mikel Oyarzabals (98./Handelfmeter) Führungstreffer legte Mir zweimal nach (117./120.+1).

Spanien ist anders als die übrigen Top-Nationen mit einigen A-Nationalspielern nach Japan gereist. Neben Olmo und Oyarzabal standen am Samstag erneut Torhüter Unai Simón, Eric Garcia, Pau Torres und Pedri in der Startelf, die auch das EM-Halbfinale gegen Italien (2:4 i.E.) bestritten hatten. Neben Deutschland war auch Frankreich nach einer enttäuschenden Gruppenphase ausgeschieden.