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Fragwürdige Anpassung

EA findet Lösung gegen positionsfremde Innenverteidiger

30.07.2021 12:35
EA löst das Innenverteidiger-Problem auf eine interessante Weise
© Christoph Hardt via www.imago-images.de
EA löst das Innenverteidiger-Problem auf eine interessante Weise

Spielentwickler EA hat angekündigt, einem lange kritisierten Trend in FIFA 21 entgegenzuwirken: Künftig werden positionsfremde Spieler in der Innenverteidigung in Sachen Stellungsspiel ein "negatives" Verhalten an den Tag legen.

In FIFA 21 Ultimate Team stellen schnelle Außenverteidiger, welche aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit als Innenverteidiger aufgestellt werden, keine Seltenheit dar. EA ließ bereits vor einigen Wochen verlauten, diesem Trend entgegen wirken zu wollen.

Fans stellten sich in den sozialen Medien die Frage, wie der nordamerikanische Spieleentwickler das Problem in den Griff bekommen möchte. Schließlich haben schnelle Spieler in FIFA 21 den Vorteil, ihre Kontrahenten ungeachtet anderer Werte einfach überrennen zu können.

Große Diskrepanz zum echten Leben

Während also im echten Leben abwehrstarke Recken wie Giorgio Chiellini zu den wohl stärksten Innenverteidigern der Welt zählen, tauchen diese in kaum einem Ultimate Team auf, da keine hohe Geschwindigkeit vorhanden ist.

Anstatt an der Spielmechanik zu feilen und die Tatsache, dass die Schnelligkeit eines Spielers oftmals den mit Abstand wichtigsten Wert darstellt, zu verändern, programmiert EA nun ein "negatives" Positionsspiel von virtuellen Akteuren ein, welche nicht als Innenverteidiger klassifiziert werden.

EAs Geschäft mit immer schnelleren Karten

Da das Geschäftsmodell der Nordamerikaner in der Vergangenheit stets vorsah, im Laufe des Jahres schnellere Spezialkarten von bereits verfügbaren Spielern zu veröffentlichen, um so auch Zocker mit bereits starken Teams zu mehr und mehr Mikrotransaktionen zu bewegen, stellt die Ausbleibende Anpassung des Faktors Geschwindigkeit keine allzu große Überraschung dar.

Präsentiert hat EA die Neuerung in ihren offiziellen Pitch Notes aus dem Juli 2021. Konkret umgesetzt wird das Feature wohl erst im Rahmen von FIFA 22.