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Deutsche Badminton-Medaillen außer Reichweite

26.07.2021 06:29
Lamsfuß und Herrtrich mussten sich geschlagen geben
© Gwendoline Le Goff / Panoramic via www.imago-image
Lamsfuß und Herrtrich mussten sich geschlagen geben

Die deutschen Badmintonspieler werden wohl weiter auf die erste Medaille in der Olympia-Geschichte ihrer Sportart warten müssen - mindestens bis Paris 2024.

Am Montag schieden Einzel-Meisterin Yvonne Li und das Mixed Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich aus dem Turnier in Tokio aus. Für das Doppel Lamsfuß/Marvin Seidel ist die K.o.-Runde kaum noch zu erreichen, auch Kai Schäfer im Einzel hat sein erstes von zwei Gruppenspielen klar verloren.

Li kassierte beim 20:22, 15:21 gegen Jewgenija Kosezkaja (ROC) ihre zweite Niederlage. Zum Auftakt hatte sie gegen Vize-Weltmeisterin Nozomi Okuhara (Japan) in zwei Sätzen verloren.

Lamsfuß und Herttrich kämpften gegen die WM-Dritten Tang Chun Man/Tse Ying Suet aus Hongkong mehr als eine Stunde lang vergeblich und unterlagen 20:22, 22:20, 16:21.

Gegen Kosezkaja, die wegen der Sperre für ihr Land wie alle Russinnen und Russen unter dem Namen des Nationalen Olympischen Komitees sowie ohne Flagge und Hymne starten muss, vergab Li im ersten Durchgang zwei Satzbälle.

Im fünften Vergleich mit der Vize-Europameisterin kassierte die angehende Wirtschaftsingenieurin die vierte Niederlage. Lamsfuß und Herttrich wehrten sich gegen drei asiatische Weltklasse-Paarungen tapfer, ein Sieg bei ihrem Olympia-Debüt reichte jedoch nicht für den Einzug ins Viertelfinale.