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Heidtmann verpasst Finale - Mühlleitner setzt Ausrufezeichen

24.07.2021 13:36
Verpasst das Finale über 400 Meter Lagen: Jacob Heidtmann aus Deutschland
© dpa
Verpasst das Finale über 400 Meter Lagen: Jacob Heidtmann aus Deutschland

Henning Mühlleitner hat als erster deutscher Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend als Vorlaufschnellster das Finale erreicht.

Der Sportler aus Neckarsulm schlug im Vorlauf über 400 Meter Freistil in klarer persönlicher Bestzeit von 3:43,67 Minuten an. Lukas Märtens (Magdeburg) verpasste den Endlauf als Zwölfter. Das Finale über die Strecke, auf der Paul Biedermann immer noch den Weltrekord hält, findet in der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag statt.

Als erster Starter der deutschen Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte zuvor Jacob Heidtmann das Finale über 400 Meter Lagen verpasst. Der 26-Jährige schlug im Tokyo Aquatics Centre nach 4:12,09 Minuten, und damit nur eine Hundertstelsekunde über seinem deutschen Rekord an. Insgesamt bedeutete das Rang zwölf, knapp zwei Sekunden fehlten für den Finaleinzug.

Das Finale findet in der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag statt. Überraschend nicht dabei ist Goldkandidat Daiya Seto. Der Japaner verpasste als Neunter den Endlauf. Vorlaufschnellster war der Australier Brendon Smith in 4:09,27 Minuten.

Heidtmann wollte in Japan eine sportliche Rechnung begleichen. Der Elmshorner, der in den USA trainiert, war bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro im Vorlauf über 400 Meter deutschen Rekord geschwommen und hätte sich damit als Fünfter für das Finale qualifiziert. Wegen eines technischen Fehlers bei der Wende von Brust zu Freistil wurde er aber disqualifiziert. Er will in Tokio zudem auch über 200 Meter Freistil, 200 Meter Lagen und mit der 4 x 200 Meter Freistil-Staffel antreten.