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Zoff um Wechselmeldung und Trainingslager-Streik

Peinliche Posse: Ex-Schalke-Flop will Transfer erzwingen

22.07.2021 11:54
Haji Wright (l.) lief einst für den FC Schalke auf
© via www.imago-images.de
Haji Wright (l.) lief einst für den FC Schalke auf

Beim FC Schalke 04 konnte sich Sturmtank Haji Wright einst nicht durchsetzen. Erst in Dänemark gelang dem US-Amerikaner der Durchbruch. Nun peilt der 23-Jährige den nächsten Karriereschritt an - wofür ihm jedes Mittel recht zu sein scheint.

Doch der Reihe nach: Nach sieben Bundesliga-Einsätzen (ein Tor) für den FC Schalke suchte Wright im Sommer 2019 das Weite und wechselte in die niederländische Eredivisie zu VVV-Venlo. Nur ein Jahr später zog der Angreifer weiter gen Dänemark, wo er sich dem kleinen Erstliga-Klub SönderjyskE anschloss.

Eine weise Entscheidung: Mit 13 Treffern in 37 Pflichtspielen knipste sich Wright in die Notizbücher zahlreicher Klubs aus ganz Europa. Im Winter klopfte Schwedens Top-Team Malmö FF bereits an, blitzte mit einer Offerte über 1,5 Millionen Euro aber ab.

Wenige Monate später ist die Türkei, genauer gesagt Antalyaspor das neue Wunschziel des früheren Juniorennationalspielers, der SönderjyskE trotz seines bis 2023 gültigen Arbeitspapiers unbedingt verlassen will.

SönderjyskE-Boss redet Klartext

Problem: Während Antalyaspor den Leih-Deal inklusive Kaufoption schon als fix vermeldet hat, wollen die Dänen nichts von einer Einigung wissen.

"Wir haben noch keinen Vertrag und wir geben nichts bekannt, bis alles in einer Vereinbarung fixiert ist. Das mag in anderen Teilen der Welt anders laufen, aber wir lassen uns davon nicht beeinflussen", stellte SönderjyskE-Geschäftsführer Jonas Lygaard in der dänischen Zeitung "Berlingske" klar.

Wright präsentierte sich zuletzt derweil nicht gerade als Musterprofi: Um einen Wechsel zu erzwingen, reiste der frühere Schalker aufgrund einer angeblichen Blessur in der Vorwoche zunächst nicht mit ins Trainingslager nach Portugal. Kurz darauf folgte die Wunderheilung. Seither scheint das Tischtuch endgültig zerschnitten zu sein - und ein Transfer unausweichlich.

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