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Rechtsverteidiger-Position als neuralgischer Punkt in München

FC Bayern oder Barca? Sergi Roberto mit Tendenz

22.07.2021 10:48
Sergi Roberto zieht es sehr wahrscheinlich nicht zum FC Bayern
© Joan Valls/Urbanandsport via www.imago-images.de
Sergi Roberto zieht es sehr wahrscheinlich nicht zum FC Bayern

Die Position des Rechtsverteidigers gilt beim FC Bayern als neuralgischer Punkt. Deswegen peilen die Verantwortlichen schnellstmöglich eine Lösung an. Sergi Roberto wurde unlängst als einer der Kandidaten gehandelt. Seriösen Status wird die Angelegenheit mit dem Iberer aber wohl nie erlangen.

In Emerson Royal, Sergino Dest und Sergi Roberto wurden gleich drei Spieler des FC Barcelona mit einem Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Zwei davon sind schon wieder aus dem Rennen: Laut "Mundo Deportivo" ist Roberto näher dran, seinen 2022 auslaufenden Vertrag im Camp Nou zu verlängern, als seinen Ausbildungsklub zu verlassen.

Roberto steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Mit 29 Jahren könnte er seinen Vertrag - Barca möchte angeblich um zwei weitere Jahre bis 2024 verlängern - bei seinem Herzensklub noch mal ausweiten. Oder eben außerhalb seiner Komfortzone ein neues Abenteuer in Angriff nehmen. Zudem müsste Roberto aufgrund der angespannten Finanzsituation eine Gehaltsreduktion in Kauf nehmen.

FC Bayern will rechts hinten noch nachlegen

Namen wie Roberto oder Dest, der sich einen Weggang aus Barcelona ebenfalls nicht vorstellen kann, machen rund um den FC Bayern nur die Runde, weil die Kaderstelle hinten rechts als großes Problem identifiziert wurde.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic und seine Scouts befinden sich daher auf der Suche nach einem Spieler, der Benjamin Pavard in eine Konkurrenzsituation versetzt und den Franzosen, wenn nötig, adäquat vertreten kann. Das konnte Salihamidzics Fehlinvestition Bouna Sarr in seinem ersten Jahr zu keiner Zeit gewährleisten.

Sarr gilt in diesem Sommer als Verkaufskandidat Nummer eins. Bisher mangelt es jedoch an Nachfragen für den 29-Jährigen, der acht Millionen Euro kostete und noch über einen bis 2024 gültigen Vertrag verfügt.

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