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Missverständnis beendet

Rudy geht "gestärkt" aus Schalke-Zeit heraus

22.07.2021 08:18
Sebastian Rudy verließ den FC Schalke 04 im Sommer vorzeitig in Richtung Hoffenheim
© O.Behrendt via www.imago-images.de
Sebastian Rudy verließ den FC Schalke 04 im Sommer vorzeitig in Richtung Hoffenheim

Der FC Schalke 04 und Sebastian Rudy gingen nicht gerade im Guten auseinander. Seine Zeit bei den Königsblauen hat der Profi der TSG 1899 Hoffenheim aber abgehakt.

"Ich bin trotzdem gestärkt durch die ganze Sache durch", sagte Rudy im "kicker" mit Blick auf die Trennung von Schalke.

Im Juni wurde die ursprünglich noch bis 2022 vertraglich fixierte Abmachung bei den Knappen aufgelöst und das von Anfang an unglückliche und belastete Kapitel vorzeitig beendet.

"Nach dem ereignisreichen Montag haben wir noch einmal ausführlich gesprochen und sind nun sehr froh, dass wir eine einvernehmliche Lösung finden konnten, die den Klub wirtschaftlich deutlich entlastet", ließ Sportdirektor Rouven Schröder mitteilen. Auf diese Art erhalte Rudy nun "die Chance auf einen Neuanfang bei einem anderen Verein".

Laut "kicker" soll Rudy für die Auflösung seines Vertrages auf einen Großteil seines noch ausstehenden Gehalts verzichtet haben.

"Sky" zufolge liegt die Abfindung für den Mittelfeldspieler bei unter einer Million Euro, "Bild" wird noch konkreter und spricht von exakt 700.000 Euro (zwei Monats-Grundgehälter). Eine geringe Summe in Anbetracht der Tatsache, dass Rudy bei S04 jährlich fünf Millionen Euro eingestrichen hat.

"Glaube, dass ich nach Hoffenheim gehöre"

In Hoffenheim unterschrieb Rudy einen Zweijahresvertrag. "Ich hoffe, dass es noch mehr werden, wenn es mein Körper zulässt. Ich fühle mich noch so gut und habe noch einige Jahre vor mir", betonte der Mittelfeldspieler im "kicker" und ergänzte: "Wir waren immer im Austausch, ich fühle mich hier sehr wohl und glaube, dass ich nach Hoffenheim gehöre."

Besonders wichtig war für Rudy, dass er in diesem Jahr "von Anfang an dabei" ist. "Die letzten beiden Jahre bin ich relativ spät dazu- gestoßen, jetzt die Saison komplett durchzuziehen, ist das Beste", so der 31-jährige Ex-Nationalspieler.

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