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"Das geht nur über Leistung!"

Mislintat heizt VfB-Konkurrenzkampf noch weiter an

22.07.2021 10:13
Sven Mislintat ist Sportdirektor beim VfB Stuttgart
© Pressefoto Rudel/Robin Rudel via www.imago-images.
Sven Mislintat ist Sportdirektor beim VfB Stuttgart

Nach seiner guten Comeback-Saison in der Fußball-Bundesliga mit dem neunten Tabellenrang will der VfB Stuttgart in der neuen Spielzeit den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Sportdirektor Sven Mislintat hat offensichtlich wieder ganze Arbeit geleistet, drängen doch gleich mehrere junge Neuverpflichtungen direkt in den Profi-Kader und pochen auf ihre ersten Einsätze in der Bundesliga für den VfB.

Als letzter externer Neuzugang vor dem Start im DFB-Pokal am 7. August wurde jüngst noch Chris Führich vom SC Paderborn verpflichtet, jetzt will sich die Mannschaft von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo im Trainingslager in Kitzbühel in Österreich für die kommenden Wochen und Monate einspielen und einschwören.

Die weiteren Neuzugänge Ömer Beyaz und Hiroki Ito, die eigentlich erst für die zweite Mannschaft vorgesehen waren, haben den Sprung in den Lizenzspieler-Kader zumindest vorerst geschafft und verdienten sich so ein Extralob des Sportdirektors.

"Hiroki ist eine absolut positive Überraschung, und auch Ömer ist schon sehr weit mit seinen 17 Jahren, weiter als ich dachte", wurde Sven Mislintat im "kicker" zitiert.

Der VfB-Manager zeigte sich hocherfreut über den starken Wettkampfcharakter im Team, der auch während der Saison für sportliche Höhenflüge sorgen soll. Jüngst stellte Stuttgart seine ordentliche Frühform beim 1:0-Testspielerfolg gegen den FC Liverpool unter Beweis - wenngleich dieser Vergleich nur 30 Minuten andauerte. 

Weitere VfB-Transfers vorerst nicht mehr geplant

"Keiner bekommt einen Freifahrtschein. Das geht nur über Leistung", heizte Mislintat den Konkurrenzkampf im Team noch einmal weiter an. Besonderen Wert legte der 48-Jährige auf die Tatsache, dass auch Leistungen aus der Vergangenheit nicht mehr allzu viel zählen. Auch etablierte VfB-Stars müssen sich in der Vorbereitung wieder neu bei den Schwaben beweisen und empfehlen.

"Wenn wir Jungs dazu- und ins Trainingslager mitnehmen, dann haben sie auch jederzeit die Chance, sich einen Kaderplatz, Einwechslungen oder einen Startelfplatz zu erkämpfen. Das gilt für alle. Das ist das, was wir wollen. Da schonen wir niemanden", so die weiteren Aussagen Mislintats gegenüber dem Sportmagazin. 

Weitere Neuzugänge seien im Stuttgarter Lager derzeit nicht mehr geplant. Und sollen auch nur noch kommen, wenn sich auf der Abgabeseite noch etwas tut. Hier könnte die Personalie Sasa Kalajdzic am interessantesten werden. Der junge Österreich wurde zuletzt mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht. Konkret wurde dieses kolportierte Interesse bisher aber noch nicht.

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