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Wechsel bis zum Start des Trainingslagers unwahrscheinlich

BVB im Wartestand: Malen-Deal verzögert sich

22.07.2021 15:13
Donyell Malen steht offenbar vor einem Wechsel zum BVB
© via www.imago-images.de
Donyell Malen steht offenbar vor einem Wechsel zum BVB

Bereits seit Wochen gilt Donyell Malen bei Borussia Dortmund als designierter Nachfolger von Jadon Sancho. Doch der Poker zieht sich in die Länge, der BVB muss sich in Geduld üben.

Wie der "kicker" berichtet, ist ein schneller Transfer des Niederländers nicht abzusehen. Demnach ist unwahrscheinlich, dass der Angreifer bis zum am Freitag beginnenden Trainingslager im Schweizer Ort Bad Ragaz verpflichtet wird.

Grund für den zähen Poker sind wohl unterschiedliche Vorstellungen über die Ablösesumme. Dem Fachmagazin zufolge "liegen Welten zwischen Angebot und Endpreis".

30 Millionen Euro soll die PSV Eindhoven für den niederländischen Nationalspieler fordern, 25 Millionen Euro bietet angeblich der BVB.

Zuletzt sollen die Dortmunder verantwortlichen direkten Kontakt mit Malens Berater Mino Raiola aufgenommen haben.

Laut dem italienischen Transfer-Experte Fabrizio Romano geht es bei den Gesprächen um die persönlichen Konditionen für den Angreifer. So möchte sich der BVB wohl zunächst mit Malen auf einen Vertrag einigen. Anschließend soll dann ein offizielles Angebot an die PSV Eindhoven folgen. Am Dienstag hatte "Eindhovens Dagblad" über eine bevorstehende Offerte der Dortmunder berichtet.

Der BVB gilt als Topfavorit auf eine Verpflichtung von Malen, der von seinem Verein aktuell für Verhandlungen freigestellt ist. Zuletzt hatte Eindhovens Technischer Direktor John de Jong das weitere Vorgehen im Transferpoker erläutert.

Demnach wird die PSV von Raiola auf dem Laufenden gehalten. "Kommt es zu einer Einigung, wird uns der jeweilige Verein Bericht erstatten", sagte de Jong gegenüber "Voetbal International".

BVB will "auf jeden Fall" nachlegen

Beim Pokalsieger ist Malen als Nachfolger für Jadon Sancho, der unmittelbar vor einem Wechsel zum englischen Rekordmeister Manchester United steht, eingeplant. Somit benötigt der Revierklub noch einen passenden Ersatz.

"Es ist natürlich schon so, dass wir auf jeden Fall in dieser Transferperiode noch einen Spieler verpflichten werden. Aber lassen Sie sich einfach überraschen", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc unlängst bei "Sky" die Dortmunder Personalplanung.

Noch hat die Borussia genügend Zeit für Einkäufe. Schließlich endet die Wechselfrist erst am 31. August.

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