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FC Bayern legt Gespräche auf Eis

Verwirrende Situation im Goretzka-Poker

22.07.2021 20:11

Neben Niklas Süle und Corentin Tolisso ist Leon Goretzka einer von drei Stars des FC Bayern München, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen. Der Deutsche Fußball-Meister will seinen Stammspieler unbedingt halten, es gilt aber noch einiges zu klären. Die Gehaltsdebatte sorgt nun für Verwirrung.

Die "Sport Bild" berichtete am Mittwoch, dass zwischen dem Gehalt, welches der FC Bayern bereit wäre, in Zukunft für Leon Goretzka zu bezahlen, und den Forderungen der Goretzka-Seite, eine große Lücke klaffe.

Die Sportzeitung schrieb im Zuge dessen von Goretzkas Gehaltsforderung, die bei 20 Millionen Euro liege. Eine riesige Summe, die Bayern München zuletzt nicht einmal für David Alaba bereit war zu zahlen.

Von Vereinsseite soll es bisher lediglich Signale gegeben haben, Goretzka im Falle eines neuen Arbeitsvertrages mit zehn bis zwölf Millionen Euro jährlich zu entlohnen. Ein Angebot, das dem 26-Jährigen offenbar deutlich zu niedrig erscheint. Die Münchner "Abendzeitung" hat sich der Vertragssituation ebenfalls angekommen - und ist zu einem anderen Schluss gekommen.

Leon Goretzka soll nie 20 Mio. Euro vom FC Bayern gefordert haben

Eine Forderung in Höhe von 20 Millionen Euro habe es laut der Lokalzeitung nie gegeben. Freilich wolle Goretzka fair bezahlt werden, dem Nationalspieler gehe es aber auch um die Vertragslänge (vier bis fünf Jahre sind im Gespräch) und um die Struktur des Kaders in der Zukunft.

Die "Abendzeitung" fügt außerdem hinzu, dass es vor der Europameisterschaft Gespräche gegeben habe und man eigentlich auf einem guten Weg schien. Die Fronten sollen inzwischen allerdings verhärtet sein, der Austausch ist komplett eingestellt worden. Das wiederum verwundere Goretzka und Co.

Im Team Goretzka könne man inzwischen sogar nachvollziehen, wieso Alaba den FC Bayern vor Saisonbeginn ablösefrei zu Real Madrid hat. Es stehen wohl noch einige schwierige Wochen bevor.

FC Bayern könnte Goretzka ablösefrei an Manchester United verlieren

Sollten sich die Parteien in der nächsten Zeit nicht auf einen zweiten Bayern-Vertrag für Goretzka einigen können, droht dem deutschen Branchenprimus ein ablösefreier Abgang im Sommer 2022. 

In diesem Fall würden die europäischen Topklubs wohl Schlange stehen für den Mittelfeldstar, der 2020 mit dem FC Bayern bekanntlich die Champions League gewann. Das größte Interesse wird aktuell Manchester United nachgesagt. Der englische Rekordmeister soll bereits konkrete Gehaltszahlen für einen Kontrakt ab 2022 vorgelegt haben, die über dem derzeitigen Bayern-Angebot liegen sollen. 

Für einen ablösefreien Wechsel im nächsten Jahr sind laut dem Medienbericht aber auch der FC Barcelona und Real Madrid zu haben. Beide spanischen Elite-Klubs sollen sich mit der Personalie Leon Goretzka ebenfalls längst beschäftigen. 

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