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Fitnessproblem? Egoist? Trainingsfaul?

Medien: BVB-Flirt Malen eilt schlechter Ruf voraus

21.07.2021 15:42
Donyell Malen soll Jadon Sancho beim BVB beerben
© via www.imago-images.de
Donyell Malen soll Jadon Sancho beim BVB beerben

Längst geht es zwischen dem BVB und Donyell Malen nicht mehr darum, ob ein Wechsel zustande kommt, sondern nur noch wann. Der Niederländer ist die Wunschlösung der Dortmunder Borussia für den in Kürze frei werdenden Kaderplatz von Jadon Sancho. Einem Medienbericht zufolge ist der 22-Jährige aber nicht der einfachste Charakter.

Aktuell feilschen der BVB und die PSV Eindhoven noch um die Ablöse für Malen, der ungefähr 30 Millionen Euro kosten soll. Eine Einigung wird allerdings zeitnah erwartet.

Für die "Sport Bild" ist der angepeilte Top-Transfer jedoch mit einem gewissen Risiko verbunden - weniger finanziell, eher menschlich.

So stellt das Blatt die Frage in den Raum, ob Malen ein Fitnessproblem haben könnte, schließlich sei der Oranje-Star bei der EM von Bondscoach Frank de Boer teils erstaunlich früh ausgewechselt worden.

"Donyell ist ein fantastischer Spieler. Aber nach 60, 70 Minuten müssen wir damit rechnen, dass seine Kraft weg ist", begründete der 51-Jährige die Maßnahme.

Durchaus möglich also, dass der neue Borussia-Coach Marco Rose für Malen erst einmal ein Sonderprogramm zusammenstellen muss, um ihn auf Trab zu bringen.

BVB droht ein Diva-Problem

Darüber hinaus schreibt die "Sport Bild", dass der Angreifer in seiner niederländischen Heimat trotz seiner grandiosen Ausbeute im Vorjahr (19 Treffer) "nicht den Ruf eines Torjägers genießt", da er "zu viele Großchancen" auslasse.

Überhaupt eile Malen der Ruf voraus, ein Egoist zu sein, der den eigenen Erfolg extrem in den Vordergrund stellt. Zugleich sei er "nicht besonders trainingsfleißig". Hat der BVB bald ein Diva-Problem?

Fakt ist: Auch Jadon Sancho galt in Dortmund nicht gerade als pflegeleicht. Dennoch schaffte es der Engländer, Fans und Verantwortliche komplett von sich zu überzeugen und seine Allüren auf dem Platz weitestgehend abzustellen. Geht es nach Michael Zorc und Co., soll Malen diesem Vorbild demnächst folgen.

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