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Medien: Gladbachs Bensebaini für Mourinho zu teuer

20.07.2021 09:26
Ramy Bensebaini bleibt Gladbach wohl erhalten
© Uwe Kraft via www.imago-images.de
Ramy Bensebaini bleibt Gladbach wohl erhalten

Die AS Rom will in der Defensive nach dem Ausfall von Leonardo Spinazzola nachlegen. José Mourinho würde gerne Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach verpflichten, was sich allerdings als schwieriges Unterfangen darstellt.

Die italienische Nationalmannschaft ließ sich vom bitteren Ausfall des Linksverteidigers Leonardo Spinazzola nicht aufhalten und gewann auch ohne den 28-Jährigen die Fußball-Europameisterschaft.

Für seinen Klub, die AS Rom, wird sein Achillessehnenriss, den er sich im EM-Viertelfinale gegen Belgien zugezogen hat, ein größeres Problem. Er fällt monatelang aus.

Dazu kommt, dass Eigengewächs Riccardo Calafiori derzeit mit Knöchelproblemen zu kämpfen hat. Es braucht Verstärkung auf der Position.

Gladbach: Ramy Bensebaini zu teuer für die AS Rom?

Die Giallorossi wollen mit Startrainer José Mourinho in der kommenden Saison wieder die Spitze angreifen und brauchen dementsprechend vernünftigen Ersatz. Deshalb soll der Serie-A-Klub seinen Blick nach Deutschland in die Bundesliga richten.

Laut Informationen der "Gazetta dello Sport" soll die Roma an Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach interessiert sein. Wenn es nach den Italienern ginge, wäre der 38-fache algerische Nationalspieler die Wunschlösung als Spinazzola-Ersatz, aber der Bundesligist fordere laut dem italienischen Blatt mehr als 20 Millionen Euro Ablöse. Für die Römer zu viel.

Da Mourinho intern und öffentlich Druck macht, muss sich die Roma mit anderen Spielern auseinandersetzen. Neuer Favorit der Italiener: Matías Vina.

Der 23-Jährige spielt in Brasilien für SE Palmeiras São Paulo. Noch konnten sich die beiden Klubs auf keine Ablöse einigen, aber eine zeitnahe Einigung wird erwartet.

Während die Roma 10 Millionen Euro und zusätzlich Boni in Höhe von 2,5 Millionen Euro bietet, die innerhalb der nächsten zwei Jahre fällig werden würden, verlangt Palmeiras mindestens 15 Millionen Euro für den Linksverteidiger.

AS Rom hat weitere Alternativen im Blick

Mourinho würde den Transfer gerne vor dem Trainingslager in Portugal abwickeln, das am 26. Juli startet.

Weitere Alternativen sollen Faitout Maouassa (4-5 Millionen Euro) von Stades Rennes und Reinildo Mandava vom französischen Meister OSC Lille sein.

Beide seien allerdings deutlich unattraktivere Transfers aus Sicht des italienischen Klubs.

Gladbach und Trainer Adi Hütter können indes wohl weiter auf Bensebaini setzen, der in den Plänen des neuen Übungsleiters gesetzt zu sein scheint. 

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