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Weltmeister von 2014 zieht es in die Heimat

Alles klar mit Zabrze! Podolski macht in Polen weiter

06.07.2021 10:53
Lukas Podolski wird bei Gornik das Trikot mit der Nummer 10 tragen
© Tolga Adanali via www.imago-images.de
Lukas Podolski wird bei Gornik das Trikot mit der Nummer 10 tragen

Der ehemalige Nationalspieler Lukas Podolski denkt mit 36 Jahren noch lange nicht ans Aufhören. Nachdem der Weltmeister erst vor einem Monat dem Karriereende eine Absage erteilt hatte, enthüllte der ehemalige Bundesliga-Stürmer des 1. FC Köln nun seinen neuen Klub.

Der Ex-Profi des FC Bayern wechselt zur kommenden Saison in die polnische Liga zu Gornik Zabrze. "Die Zeit ist gekommen - willkommen zu Hause", twitterte der polnische Erstligist am Dienstagmorgen. Bei Instagram postete Podolski ein Herz und dazu die Hashtags "#LP10" und "#BackHome".

Der Klub aus dem Nachbarort von Podolskis Geburtsort Gliwice veröffentlichte am Montag zunächst ein Video, in dem ein schwarzes Trikot mit der Nummer zehn beflockt wird. Wenig später postete dann Podolski auf seinen Social-Media-Accounts einen Beitrag, auf dem er eben jenes Trikot mit den Worten "Next Chapter", zu deutsch: "nächstes Kapitel", präsentiert.

Podolskis Vertrag in Zabrze ist für ein Jahr gültig, mit der Option auf eine weitere Saison. 

Dass Podolski immer noch einmal für den Klub seiner Kindheit spielen wollte, verrät der 36-Jährige schon länger auf seiner Homepage. "Mein großer Traum ist es, irgendwann meine Fußballer-Karriere bei Gornik zu beenden", heißt es dort.

Kein Wunder also, dass der Routinier nicht lange zögerte: "Die Verhandlungen haben zwei Minuten gedauert. Lukas kam dem Verein erheblich entgegen. Er ist ein Gefühlsmensch und wollte es unbedingt machen", sagte sein Manager Nassim Touhiri zu "RTL".

Nach Stationen in Deutschland, England, Italien, der Türkei und Japan ist die Ekstraklasa in Polen bereits die sechste Profiliga, in der der Linksfuß auflaufen wird.

Podolskis langer Weg aus der Jugend des 1. FC Köln, mit dem er 2004/05 aus der 2. Bundesliga aufstieg und Torschützenkönig wurde, führte nach einem dreijährigen Intermezzo beim FC Bayern (2006-09) zurück in die Domstadt (2009-12). Nach dem Abschied aus Köln wechselte "Prinz Poldi" für 15 Millionen Euro zum FC Arsenal nach London (2012-15). Auf eine halbjährige Leihe zu Inter Mailand (2015) folgte der Wechsel in die Türkei zu Galatasaray (2015-17).

Anschließend zog es Podolski nach Fernost zum japanischen Erstligisten Vissel Kobe (2017-20). Für die Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit kehrte der Angreifer noch einmal in die türkische SüperLig zurück und schloss sich Antalyaspor an. Nun setzt Podolski sein Fußballabenteuer in seinem Heimatland Polen bei Gornik Zabrze fort.

Die Saison in der Ekstraklasa startet bereits am 23. Juli. Der neue Klub des Weltmeisters von Rio belegte in der vergangenen Spielzeit den zehnten Platz.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Podolskis neues fußballerisches Engagement mit seinem neuen Job als Juror bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" vereinbaren lässt. Erst vergangenen Dienstag teilte der Kölner Sender mit, dass man die Effzeh-Ikone für diese und weitere Unterhaltungsshows im Sportbereich gewinnen konnte.

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