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30 Millionen Euro müssen angeblich her

FC Schalke 04 drohen gefährliche Hängepartien

22.06.2021 07:38
Ozan Kabak gehört wohl zu den Verkaufskandidaten beim FC Schalke 04
© Tim Rehbein/RHR-FOTO via www.imago-images.de
Ozan Kabak gehört wohl zu den Verkaufskandidaten beim FC Schalke 04

Dass Matija Nastasic (Vertrag bis 2022), Amine Harit (Vertrag bis 2024), Ozan Kabak (Vertrag bis 2024) und Omar Mascarell (Vertrag bis 2022) den FC Schalke 04 verlassen sollen, ist kein Geheimnis: Für die 2. Bundesliga ist das Quartett schlicht zu teuer. Haken an der Sache: Interessenten sollen Mangelware sein.

Die "Bild" nennt für jeden der Großverdiener zwar Klubs, die ein Auge auf die Situation geworfen haben sollen, will jedoch erfahren haben, dass dem FC Schalke 04 keine einzige offizielle Offerte vorliegen soll.

Dabei erhofft man sich dem Bericht der Zeitung zufolge in Gelsenkirchen insgesamt immerhin um die 40 Millionen Euro Ablöse für die vier Stars. Allein Kabak soll 20 Millionen Euro einbringen, für Harit sollen 15 Millionen Euro eingestrichen werden. Mascarell soll drei bis vier Millionen Euro in die Kassen spülen und Nastasic "einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag", heißt es.

Vor allem in der Causa Nastasic befindet sich der FC Schalke 04 in einer extrem schlechten Verhandlungsposition. "Bild" und "Sport Bild" zufolge kassiert der Serbe neben einem Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro eine satte Punkteprämie von 30.000 Euro pro Zähler. Sollte der FC Schalke 04 also die erhoffte Top-Saison im deutschen Unterhaus spielen, wird es richtig teuer. Das dürften auch die Interessenten wissen und daher wenig bis keine Ablöse bieten.

Schröder beim FC Schalke 04 unter enormen Druck

Kein Wunder also, dass mit dem FC Valencia bislang nur ein ebenfalls finanziell sehr angeschlagener Klub bei den Schalke-Bossen wegen Nastasic angefragt haben soll.

Ebenfalls bitter: Die Hoffnung, Ozan Kabak könne sich während der Europameisterschaft für höhere Aufgaben empfehlen, hat sich bereits zerschlagen. Für die Türkei ist das Turnier schon nach der Gruppenphase beendet. Der FC Liverpool, für den Kabak in der Rückrunde 2020/21 spielte, soll zudem kein Interesse an einer Weiterbeschäftigung des 21-Jährigen haben. 

Bis die Akteure Schalke verlassen haben, dürften den Knappen die Hände gebunden sein. Laut "Bild" muss Sportdirektor Rouven Schröder noch 30 Millionen Euro in die klammen Kassen spülen. Was passiert, wenn dieses Vorhaben nicht gelingt, lässt die Zeitung offen.

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