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Vettel beim Longrun-Training hinten dran

Verstappen Schnellster - Bottas im Longrun stark

18.06.2021 16:00
© Mark Sutton via www.imago-images.de

Max Verstappen hat sich im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Frankreich in Le Castellet die Bestzeit gesichert. Nachdem Mercedes das Vormittagstraining auf dem Circuit Paul Ricard dominiert hatte, schlug Red Bull am Nachmittag mit der Tagesbestzeit von 1:32.872 Minuten für den aktuellen WM-Leader (vier Punkte Vorsprung) zurück.

Verstappen hatte am Vormittag noch mit Untersteuern gekämpft, setzte sich am Nachmittag aber 0,008 Sekunden vor Valtteri Bottas an die Spitze. "Das war nicht schlecht, oder?", jubelte er am Boxenfunk. Für Teamchef Christian Horner ein "ermutigendes" Zeichen: "Man konnte hören, dass Max mit dem Auto zufriedener ist."

Laut Verstappen war der Freitag "gut". Er sagt: "Wir haben uns ganz gut gesteigert, sogar während der Session. In FT1 war ich gar nicht zufrieden, am Anfang von FT2 auch noch nicht. Das Auto war einfach nicht gut beisammen, und es war schwierig, eine gute Runde hinzuknallen. Wir wissen nicht, was die über Nacht finden. Aber unsere Longruns haben auch gut ausgesehen."

Dabei hatte FT2 für Verstappen mit einem kleinen Ärgernis begonnen. Denn genau wie Bottas in FT1 verlor er beim Ritt über die gelben "Baguette-Kerbs" ein paar Karbonteile, die Teammanager Jonathan Wheatley prompt via Funk bei FIA-Rennleiter Michael Masi zurückforderte. Bei den beiden bevorstehenden Rennen in Österreich, erklärt Horner, könne man jedes Teil brauchen.

Vettel dümpelt im hinteren Mittelfeld

Aus deutscher Sicht verlief der Nachmittag nicht zufriedenstellend. Sebastian Vettel (Aston Martin) handelte sich eineinhalb Sekunden Rückstand ein und wurde 15. Immerhin war er um 0,185 Sekunden schneller als Lance Stroll. Und Mick Schumacher (Haas) war um 0,181 Sekunden zu langsam für Nicholas Latifi (Williams), wurde aber 0,039 Sekunden vor Nikita Masepin Vorletzter.

Deutlich besser dran war zum Beispiel Fernando Alonso, der beim Heimspiel seines Teams Alpine den vierten Platz eroberte, weniger als eine halbe Sekunde hinter der Spitze. Auf den weiteren Positionen landeten Charles Leclerc (Ferrari), Esteban Ocon (Alpine), Pierre Gasly (AlphaTauri) und Carlos Sainz (Ferrari). Letzterer hatte auf P8 0,826 Sekunden Rückstand